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[2. Band.]
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sich befreien wollte, auf Täfelche», die in rothen Maroquin ge-bunden waren, schrieb und solche stets in einer ausdrücklichhiefür bestimmten Tasche auf der rechten Seite seines RockeSbei sich trug.

„Renaud theilt diese Entdeckung dem jungen Duplay,dieser sie seiner Geliebten, der Bürgerin Billaud-Varennes,mit. Letztere hat nichts Eiligeres zu thun, als Billaud-Varennes selbst schleunigst zu benachrichtigen. Billaud-Varennes sagt es Vadier, Foucher, Tallien und Earnot. Alleinwie konnte man dieses geheimnißvolle Buch zu lesen bekommen?

„Couthon veranstaltet ein Gastmahl. Er ladet Robes-pierre, Lebrun, Samt-Just, Henriot, Earnot und Billaud-Varennes dazu ein. Es war mitten im Juli und eine ganzungemein große Hitze. Jeder macht es sich so bequem alsmöglich und zieht im Salon Couthon's seinen Rock aus: Manbegibt sich in den Speisesaal. Sobald Earnot sah, daß auchRobespierre, wie seine College», den Rock ausgezogen hatte,faßt er hurtig den Plan, Alles gegen Alles zu wagen.Als die Suppe aufgetragen wurde, schützte er Leibschmerzenvor, ging hinaus und wendet sich nach dem Schlafzimmer.Im Salon aber bleibt er stehen, bemächtigt sich rasch desRockes Robespierre's, ergreift das Wörterbuch und erblicktdarin seinen Namen nebst denen von etwa vierzig andern Con-ventsmitgliedern. Er bringt Alles wieder an Ort und Stelleund setzt seine Richtung nach den Privatgemächern weiter fort.

„Bald nachher kommt er durch eine andere Thür zurückund bemerkt, daß sich Robespierre ebenfalls entfernt hat. Woist Robespierre? Es ist kalt geworden und er weggegangen,um sich anzukleiden.

„Man kann sich die Aufregung Carnot's denken, als erRobeSpierre, in seinen Rock gekleidet, zurückkehren sah. Erschützte abermals eine Unpäßlichkeit vor und entfernte sich, eheman das zweite Gedecke aufsetzt. Jetzt eilt er zu Tallien undberichtet ihm, was er entdeckt hat. Von da begeben sie sichzu Legendre, Vadier und allen übrigen Proscribirten. Tallien,