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[2. Band.]
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Vorwort.

und politischen Lehren der Revolution in ihren Schriften?Und waren diese Schriften nicht gegen das Ende des acht-zehnten Jahrhunderts die Orakel der öffentlichen Meinung?"

Die Thatsache ist richtig, und wir thun mehr, als daßwir sie blos anerkennen. Um diesem Einwände zu einemvollständigen Triumphe zu verhelfen, suchen wir, unsererhistorischen Methode getreu, durch unbestreitbare Documenteden Antheil, welcher dem Voltairianismus in dem Kataklysmavon 1789 zukommt, festzustellen. Nachher wird es unswohl verstattet sein, auch den Antheil, welcher die klassischenStudien und die Renaissance selbst im Voltairianismustrifft, nachzuweisen.

Wir wenden uns an die Revolution selbst mit derFrage: „Ist es wahr, rechnest du Voltaire, Rous-seau, Mably und die andern Philosophen desachtzehnten Jahrhunderts unter deine Vor-fahren?

Hierauf wenden wir uns an Voltaire, Rousseau,Mably und die übrigen Philosophen und fragen sie: „Werseid ihr? Wie seid ihr auf die Welt gekommen?Welches ist euer Stammbaum? Wessen Söhneseid ihr?"

Wie wir die Abkunft der Revolution nicht durchRäsonnements, sondern durch Thatsachen nachgewiesen haben,so werden wir auch denselben Weg einschlagen, um die Ab-stammung des Voltairianismus zu constatiren. Wir ver-harren bei der Versicherung: Wir treiben keine Polemik,sondern halten uns einzig und allein an die Geschichte.