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[2. Band.]
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Empfange an diesen Orten, wo dich, Voltaire, der Despo-tismus kettete,

Die Huldigungen, die dir das Vaterland erweist.')

Am nächsten Tage, den 11. Juli, fand die Versetzung dersterblichen Ueberreste Voltaires ins Pantheon statt. Nichtsward gespart, um den Glanz dieser Ceremonie zu erhöhen.

Der Festzug setzt sich um zwei Uhr in folgender Ordnungin Bewegung:

Mehrere Compagnien Kavallerie, die Sappeure, die Trom-melschläger, die Kanoniere und die jungen Zöglinge derNationalgarde;

Eine Deputation der Kollegien, die Klubbs und die pa-triotischen Vereine, welche alle ihre Banner und Devisen tragen.Unter letzteren bemerkt man auch nachstehende, Voltaire ent-liehene Aufschrift:

Die Menschen sind sich gleich, und nicht Lurch die Geburt,

Sie sind allein durch Tugend unterschieden.

Vernichte, großer Gott, hienieden, wo wir leben,

Jedweden, der mit Lust will Menschenblut vergießen.

Zahlreiche Abtheilungen der Nationalgarde und eine großeMenge bewaffneter Menschen marschiren in Schlachtordnungauf und in ihrer Mitte erscheinen alle Damen der Halle imCostüm als besonderes Corps; hinter ihnen die Bürger vonVarennes und Nancy, welche die mit den Lorbeeren Rousseau's,Mirabeau's und Franklin's gekrönten Medaillons tragen.

Hierauf kommen die Sieger und Zerstörer der Bastille;sie tragen die in dieser Festung aufgefundenen Stahlwaffen,