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[2. Band.]
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geschmückten Wagen gefahren, wird inmitten des großen Bassindes Palais National (Tuilerien) auf einer von Trauerweidenund Pappeln, welche die Zuschauer an die Wasserbehälter vonErmenonville erinnerten, umgebenen künstlichen Insel nieder-gelassen. Dort ruht in einem kleinen antiken Tempeldie Urne des Jean-Jacques. Dort erweist ihr die ganzeNacht hindurch das Volk seine Huldigungen bis zumAugenblicke ihrer Uebertragung in's Pantheon.

Am 20. um neun Uhr Morgens begeben sich die Bürgerin Masse in das Palais National; Alles deutet auf das Festeines freien Volkes. Als alle Theilnehmer am Festzugeversammelt find, erscheint der Nationalconvent, welcher denSitzungssaal verläßt, auf der geräumigen Tribüne vor demSäulengang des Palastes. In diesem Augenblicke spielt dasmusikalische Institut einen Marsch nach der von Rousseau com-ponirten Melodie: „Hab' all mein Glück verlorenu. s. w." Hierauf verliest der Präsident aus der Tribüne mitlauter Stimme die zu Ehren von Rousseau'« Andenken erlas-senen Decrete. Dieser öfters durch stürmisches Beifallgeschreiunterbrochenen Verlesung folgt das Gedicht Rousseau's: Inmeiner finstern Hütte.

Endlich setzt sich der Zug in folgender Ordnung in Be-wegung :

Erste Gruppe. Musiker, welche die rührenden Klängedes Dorfpropheten und andere von I. I. Rousseau com-ponirten Stücke spielen.

Zweite Gruppe. Botaniker, welche Pflanzen, Blumenund Früchte mit folgender Inschrift tragen:

Das Studium der NaturHat ihn für der Menschen Unbild getröstet. ')

Dritte Gruppe. Künstler und Handwerker jeder Art

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