Band 
[2. Band.]
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Der Senat und Rom und ihr habt alle mein Vertrau'»;Das Wohl der ganzen Welt, es klagt den König an.Mit Schauder muß ich eine grause Tugend wählen;

Ich beb' darob in euern Augen, doch ich bleib euch treu.

Cäsar ein Held! ............

Er war ja ein Tyrann, wie konnt' er tapfer sein!

Ja, wir loben allesammt euch, Brutus und Casfius. ')

Kann man noch über die im Namen des Brutus verübtenKönigsmorde, sowie über die schändlichen Eide, welche von denMitgliedern der geheimen Gesellschaften auf den Dolch geleistetwerden, erstaunen?

Der Tod Cäsar's, den die Revolutionsmänner auf demPlatz Louis XV. spielen sollten, nachdem sie ihn im Collegdargestellt und in den öffentlichen Theatern mit Beifall auf-genommen hatten, ist die Ergänzung der Tragödie Brutus.Es war logisch, dem herzzereißenden Gemälde eines von denTyrannen unterdrückten Volkes, dem glänzenden Gemälde derFreiheit das Gemälde der Gewaltherrschaft folgen zu lassen,um zur Empörung anzuleiten, und um den Königsmord zuverherrlichen, nach Condorcet's Ausdruck die Kraft unddie Größe der Charaktere, den tiefen Sinn, der in denReden von Cäsar's Mördern enthalten ist, hervorzuheben.Diese letzten Römer gewinnen und fesseln die Zuschauer,