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Menschen oder dem Volke schreibt der Letztere die Unfehlbar-keit, die absolute untheilbare und unwandelbare Souveräne-tät zu.
„Der Staatskörper," sagt er, „ist ein moralisches Wesen,das einen Willen hat; dieser allgemeine Wille ist die Quelleder Gesetze. Er ist für alle Glieder des Staates die Richt-schnur dessen, was recht und unrecht ist: eine Wahr-heit, die, beiläufig gesagt, beweist, mit welcher Gründlichkeitmanche Schriftsteller die den Kindern Lacedämoniens vorge-schriebene Klugheit, um ihr bescheidenes Mahl zu verdienen,als Diebstahl behandelt haben, als ob nicht Alles, was dasGesetz verordnet, berechtigt sein könnte. " ')
Alle Befürchtungen, welche diese socialen oder vielmehrantisocialen Maximen hervorrufen können, verscheucht Rousseaudadurch, daß er im Namen des großen Lykurg sagt, das Volkvereine durch die Vernichtung jeder hierarchischen Superioritätunfehlbar die Gerechtigkeit mit der Gleichheit. „Der All-gemeinwille," schreibt er, „ist immer richtig und strebtimmer nach dem öffentlichen Nutze»; um den Ausdruck desallgemeinen Willens recht genau zu bekommen, ist es von hoherWichtigkeit, daß es keine besondere Societät (soeiete partielle)im Staate gibt und jedweder Bürger nur seine Ueberzeugungausspricht: dies war die einzige und erhabene In-stitution des großen Lykurg."^
Wenn die französische Revolution, Rousseau's Tochter, alleStände des Staates, alle Corporationen, alle Gerechtsameder Provinzen und der Gemeinden vernichtet, um nur kraft-lose Individualitäten gegenüber einer Centralgewalt bestehenzu lassen, so werden wir uns erinnern, daß sie hierin nur die
werfen, so werde ich morgen katholisch, und jeder wahrhafteund konsequente Mann wird dasselbe thun."
Anm. d. Uebers.
1) Abhandlung über den Staatshaushalt, S. 8.
2) Ebendas. B. II. K. 3.