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Handel streng verbanne. „Haben die Leute," fügt Mably bei,„welche nur von der Ausbreitung des Handels und der Be-reicherung des Staates reden, haben sie, wie Phocion,die Vortheile und Uebelstände, welche sich an den Reichthumknüpfen, gegen einander abgewogen? In diesem Falle ladeich sie ein, uns ihre Entdeckungen mitzutheilen. Sie mögenPlato, Aristoteles, Cicero, alle die Politiker des Alter-thums widerlegen."
Mably ist fo fest überzeugt, daß die Rückkehr zu den Ge-setzen und den socialen Institutionen des Alterthums das ein-zige Heilsmittel für die christlichen Nationen ist, daß er einenWunsch ausspricht, dessen er sich, wir wollen es gerne glauben,nicht bewußt war, den aber zehn Jahre später die Jakobinerzu ihrer Lebensregel machen und mit der wilden Energie deralten Spartaner verwirklichen sollten.
„Ich wünschte," sagte Mably, „daß ihr Zeugen gewesenwäret des Eindruckes, den die Reden Phocion's auf das Herzdes Aristias machten.... Er sprach nur in abgebrochenenSätzen: Warum kann ich nicht?... O Lykurg!... ich würdees versuchen... ich würde es wagen... das Geschick desVaterlandes ist noch nicht hoffnungslos ... du Phocion, habeMitleid mit deinen unglücklichen Mitbürgern! Rette sie! Seidu unser Lykurg. Warum solltest du nicht heute inAthen das Wunder wirken können, das er einst in Spartawirkte?... Du wirst noch, wie Lykurg, dreißig Bür-ger finden, die fähig sind, dich zu unterstützen....Wann das Gesetz herrscht, muß jeder Bürger gehorchen;wann aber durch den Untergang des Gesetzes dieGesellschaft aufgelöst ist, wird jeder Bürger selbstObrigkeit; er ist alsdann bekleidet mit aller Macht,die ihm die Gerechtigkeit verleiht, und das Wohlder Republik muß sein oberstes Gesetz sein. Tra-sybul erwarb sich unvergänglichen Ruhm durch
1) Lntr. äs kkoeion, Anmerk. S. 123.