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Ruhme, zum öffentlichen Wohle und zum Vaterlande erkalten.Die Heroen wurden seltener. Der Priester setzte sichin Autorität und decretirte, um sich dieselbe zu sichern, de»wahren Ruhm und die wahre Tugend; er duldete nicht,daß man Minos, Kodrus, Lykurg, Aristides, Timolen, kurzalle jene Vertheidiger und Wohlthäter ihres Vaterlandesehre... O ihr ehrwürdigen Theologen! O ihr unvernünftigenThiere!" *)
Das größte Hinderniß für die Rückkehr des schönen, schonallein an Licht und Tugend so reichen Alterthums bestehtalso in dem Klerus. Mit gleich großer Geschicktichkeit undHeftigkeit greift Helvetius denselben zuerst in seinen Reich-thümern an. „Einer der größten Dienste, die man Frankreichleisten könnte," sagt er, „wäre, einen Theil der allzu beträcht-lichen Revenuen des Klerus zur Tilgung der Nationalschuldzu verwenden." Gehorsam den Lehren ihrer Meister, hat dieRevolution hiermit begonnen und mit dem Bankerotte geendet.
Der Zögling des Collegs Louis le Grand fährt fort,indem er auf die Autorität des Klerus übergeht: „Es istnothwendig, daß der Klerus keine Macht über den Bürgerbesitze. Die Furcht vor dem Priester entwürdigt Geist undSeele, verdummt Den einen und verdirbt die andere.... Derreligiöse Geist vertrug sich nie mit dem legislativen Geiste,und der Priester war stets der Feind der weltlichen Ob-rigkeit.
„Der eine gab die kirchlichen, die andere die politischenGesetze.
„Der Geist der Herrschsucht und der Lügeführte bei Aufstellung der ersteren den Vorsitz; sie waren ver-derbenbringend für die Welt."
1) ve I'kornme, Sect. l. Kap. IX. S. 35 — 37.
2) Ebendas. Kap. XIV. S. 54, 75.
3) Ebendas. Sect. I. Kap. XIV. S. 53, und Sect. VII. Kap. II.S. 123- 125.