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[2. Band.]
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Im Klerus findet Helvetins nichts Bedenklicheres alsseine alten Lehrer. Er erblickt „ihren General im Hintergründeseiner Zelle, wie die Spinne im Mittelpunkte ihres Netzes;er spannt seine Fäden über ganz Europa aus, und wird, ebendurch diese Fäden, von Allem, was sich ereignet, in Kenntnißgesetzt... Dieser Mann besehligt eine Gesellschaft, derenGlieder in seinen Händen das sind, was der Stab in jenendes Greises; er spricht durch ihren Mund, er schlägt durchihren Arm. Ebenso despotisch, wie der Alte vom Berge, hater ebenso ergebene Unterthanen. Man sieht sie auf seinenBefehl sich in die größten Gefahren stürzen, die gewagtestenUnternehmungen ausführen." ')

Während Helvetins, Condvrcet und Voltaire, Zöglingeder Jesuiten, ihre Lehrer im Priesterrocke also behandeln, er-heben sie ihre eigentlichen Lehrer, die Philosophen, die Red-ner, die Dichter des Alterthums, bis zu den Wolken. Wo-her kommt diese unleugbare Thatsache, die sich im letzten Jahr-hunderte in ganz Europa kund gab und die sich in unsernTagen in Spanien, in der Schweiz, in Italien wiederholt?

1) Os I'boiume, Sect. VII. Kap. V. S. 136, 137.