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[2. Band.]
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Mably, wollte einer Gesellschaft angehören, welche den edel-müthigen Entschluß faßte, den Gesetzen Plato'szu folgen. „Ich kann," rief er aus, „diese angenehmeIdee von der Gütergemeinschaft nicht aufgeben/")Alle diese in das Heidenthum Verliebten träumten von derpuren und flmpeln Wiederherstellung der Organisation deralten Gesellschaften.

Es ist Zeit, dieses Geschlechtsregister des Voltairianiö-mus zu schließen, das man indessen leicht bis in seine kleinstenDetails verfolgen könnte. Das Vorstehende genüge, um unszu berechtigen, mit dem Verfasser der Holvionnos auszurufen:

„Die vorgebliche moderne Philosophie ist Nichts, alseine mehr denn zweitausend Jahre alte Faselei, welchewieder auftritt, mit Roth und Schminke aufgeputzt, umihr im Verlauf der Jahrhunderte braun gewordenes Ge-sicht wieder zu verjüngen. Ihre Apostel sind nur wieder-erstandene Heiden."

Alles das liegt am Tage; weniger ist das der Fall mitder Beantwortung folgender Fragen: Wie ist die heidnischePhilosophie, nnit ihren ungeheuern Irrthümern über die Re-ligion und di<e Gesellschaft, im achtzehnten Jahrhundert derchristlichen Zeitrechnung wieder lebend erschienen? Wie hatdiese geschlagene, verachtete, verschmähte, während des ganzenMittelalters verabscheute Philosophie nach dem Falle von Con-stantinopel ihre bedauernswerthe Herrschaft im Abendlandewieder ergreifen können? Wer hat sie wieder zu Ehren ge-bracht? Wer hat die Jugend gelehrt, sie zu bewundern? Werhat vor ihr die großen Namen Lykurg's, Plato's, Virgil's,Homer's und aller jener Männer gepriesen, deren vereinteLehren das Ganze des Voltairianismus, des Vaters der Re-volution, bilden?

1) Observ. »ur les Llrses sie.

2) Rsiveiius, Thl. I. Brief I.XXVI.Gaume, Revolution. V.

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