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[2. Band.]
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und den Launen eines blinden Haufens untergeordnet, kurz,wenn sie, zum Nutzen dieser sonderbaren Aenderungen, dieganzeWelt in dieAuarchie und in alle von dieserunzertrennbare Uebel gestürzt haben wird."')

Wir haben die philosophische Armee Revue passiren lassenund haben gezeigt, daß alle ihre antireligiösen und antisocialenDoctrinen sich wörtlich und ausschließlich in den heidnischenAutoren finden, mit denen sie auferzogen worden war. Undso ist es denn, wenn man anders nicht in Abrede stellt, daßUnkraut vom Unkraut herkommt, und den Philosophen nichteine Abstammung streitig macht, auf welche sie stolz sind, undwelche sie besser kennen, als sonst Jemand, nichtmehr zu bezweifeln, daß der Voltairianismus von der Renais-sance und den Collegstudien erzeugt ist. „Ja," sagen sie »ochheutigen Tags, „wir sind Philosophen und Revolutionäre, undwir sind stolz darauf, es zu sein; allein wir sind die Söhneder Renaissance, bevor wir die der Philosophie und der Re-volution sind." 2)

Ein neuer Beweis kommt dieser Sprache zu Hülfe. Manwürde sich täuschen, betrachtete man Voltaire, Rousseau, Hel-vetius, Mably und ihre vorzüglichsten Waffengenossen als Aus-nahmen. Im achtzehnten Jahrhundert war die gelehrte Ju-gend überhaupt, mehr oder minder, von denselben Grundsätzendurchdrungen, verabscheute dieselben Dinge, theilte dieselbeBewunderung und gab dieselben Tendenzen kund. Von demColleg aus überströmte der Paganismus die ganze Gesellschaft,durchdrang sie mit ihrem Geiste und gestaltete sie in thätigerWeise zu einem Bilde des klassischen Alterthums um.

Was that während des achtzehnten Jahrhunderts dieseMenge von Malern, Bildhauern, Graveuren, von Künstlernin jeglichem Genre, deren Namen selbst kaum bis auf uns ge-kommen sind? Wenn man es wissen will, so gehe man den

1) ^rrets äu xarlement, 1759.

2) N. ^.ltour^ in den vebnts, 25. April 1562 (oder 1762?).