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Salon Diderot's durch. ') Man wird sehen, daß ihre be-ständige Beschäftigung darin besteht, die Gegenstände der heid-nischen Geschichte und Mythologie bis ins Unendliche zu wie-derholen, oder unsere Jungfrauen und Märtyrer in olympischeGötter und Göttinnen umzuwandeln. Bei einem Besuche ihrerGallerten würde ein Bewohner von Rom, Athen oder Pom-peji sich in seinem Vaterlande geglaubt haben. Augustus,den Tempel des Janus schließend, die Grazien, die Ve-stalinnen, Jupiter's Verwandlung in einen goldnen Regen,Trajan, Hippomenes und Atalanta, Marcus Au-relius, Achilles, Artemisia beim Grabe des Mausolus,Minerva, der Hohepriester Gores us, sich für Cal-lirhoe opfernd, Hirtengemälde, würdig der Fresken von Pom-peji, und Betrachtungen Diderot's, würdig der Hirtenge-mälde: das ist's, was sich allenthalben breit macht. Sehtnoch die Möbel, die Statuen, die Tapeten, die Verzierungenin den Zimmern und sagt, ob dies Alles nicht der Paganis-mus in seiner ganzen Entwicklung ist?
Was thaten die Gelehrten? Uebersetzen, commentiren,mit Anmerkungen versehen, herausgeben zum zehnten Mal dieheidnischen Aultoren, besonders Tacitus, den Feind der Des-poten, um, wissentlich oder nicht, die furchtbare Explosionvorzubereiten, wellche alle Throne erschüttern und die zu Ty-rannen gestempelten Könige und Fürsten der Verachtung desVolkes oder dem Beile des Henkers überliefern sollte.
Was thaten die gelehrten Gesellschaften, die Fürsten derLiteratur? Ein ganz geeignetes Mittel, es zu erfahren, be-steht darin, die dieser Epoche entsprechenden Memoiren derAkademie der Inschriften zu lesen. Hier folgen einige der vondieser gewichtigen Gesellschaft in den Jahren 1736 bis 1789 ge-stellten Preisfragen.
1736. „Welches waren die den Völkern Griechenlands,
1) 3 Bände in 8. 1785, 1767.
2) Älemoires äs Lsoksumont, Thl. HI. S. 34, 49, 177 u. a. O.