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Demosthenes und Cicero! Welche Dichter: Homer, Pindar,Virgil, Horaz! Welche Zierden ihres Jahrhunderts! WelcheMuster für die kommenden Jahrhunderte! Die sind es,von welchen das Institut will, daß man sie fürdie Jugend aufstelle.,
Das heißt mit andern Worten: „Seht, was wir sind;seht das auserlesene Manna, mit dem wir euch genährt haben,und ihr vertreibt uns! Undankbare Kinder!"
In der That, es kommt die Zeit, zu ernten, was mangesäet hat. Da zeigen sich die Früchte der fromm-heidnischenErziehung, die man der Jugend gegeben. Das fromme Ele-ment schwindet, das heidnische bricht mit Macht hervor. Diegelehrte Jugend proclamirt, Angesichts von Europa, Jene, diesie als ihre wahren Lehrer anerkennt, und deren Lehrensie ins Werk zu setzen versteht; so auch Jene, welche sie alsihre Studienmeister betrachtet, deren Kleid und Namensie verabscheut und die sie verachten würde, wenn die Tugendenderselben nicht Diese Verachtung unmöglich machten. Manbleibt erstaunt stehen, wenn man sieht, wie im achtzehntenJahrhundert die Jesuiten von ihren eignen Zöglingen ausFrankreich, Spannen, Portugal und Neapel vertrieben wurden,wie in unsern Tagen aus Freiburg, Turin und Rom.
Um nur von unserm Vaterlande zu reden, so scheint unsdas nachstehende, wohl nur sehr unvollständige Verzeichnißeine ernste Lehre zu enthalten. Das Haupt des Kreuzzugesgegen die Gesellschaft Jesu und die Religion, Voltaire, wurdevon den Jesuiten erzogen; Helvetius von den Jesuiten; Con-dorcet von den Jesuiten; Diderot von den Jesuiten; d'Argen-son, Reynal, Turgot, Dupuy, de la Porte, Millot, Chau-velin, 3) Ripper de Monetär, Prorost, d'Olivet, Morellet,Marmontel, Piron von den Jesuiten. Alle Parlamente, welche
1) ^xol. cie I'Instit. äes ^ssuiiss, eU. Des eollüxes.
2) Siehe dlem. äs Luevaumont, Thl. I. S- 13.
3) Ebendas. S. 58.
Saume, Revolution. V. 16