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Diesen Beweis haben wir geliefert, und Jedermann kann ihn,wie wir, noch lebend sehen zu Versailles, zu Compiegne, zu Fon-tainebleau, im Louvre, zu Anet, in allen königlichen oder fürst-lichen Schlössern, in den Gärten und auf den öffentlichen Plätzen,welche während des achtzehnten Jahrhunderts ausschließlichmit den Statuen und Bildern der Helden und Gottheiten desHeidenthums geziert waren. Er lebt noch, und wir haben ihngesehen in den Titeln und dem Inhalte der gelehrten Schrif-ten, der Opern, der dramatischen Dichtungen, der geschicht-lichen und wissenschaftlichen Studien, der Erzeugnisse dermechanischen und freien Künste aus jener Epoche.
Wenn nun aber aus dem von seinen religiösen Lehrenbefolgten, auf Treue und Glauben befolgten, Unterrichtssystemdieses unglückliche Jahrhundert seine Leidenschaft für den Pa-ganismus geschöpft hat, so beschwören wir jeden unparteiischenMann, zu sagen, ob es weise, ob es Angesichts der Erfahrungerlaubt ist, ein solches System noch länger zu befolgen?
„Hofft man, heute geschickter zu sein, als der Pater Porse,der Lehrer Voltaire's und des Helvetius, als die Abbes Proyartund Royou, die Lehrer des Camille Desmoulins und Robes-pierre; geschickter, klüger und besonders glücklicher, als dieMänner wie La Rne, Jouvency, Brumoy, Cervier, Rollin,diese so frommen, so unterrichteten, in der schweren Kunst derJugenderziehung so geübten Lehrer? Schmeichelt man sich,Vorsichtsmaßregeln ergreifen, welche Jene verabsäumten, Gegen-gifte geben zu können, welche sie nicht kannten? Besitzt manein sicheres, wirksames, erprobtes Mittel, die Wirkungen desklassischen und heidnischen Unterrichts auf den Geist und dasHerz der Kinder zu neutralisiren?
„Wenn man dieses Mittel gefunden hat, so ist es einVerbrechen, ein Geheimniß daraus zu machen; wenn man esaber nicht entdeckt hat, wie kann man es wagen, zu sagen:„Fahrt fort zu unterrichten, wie eure Vater unterrichtethaben; fahrt fort zu unterrichten, wie die frommenLehrer, unter deren Händen alle Voltairianer und alle