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„Hieraus muß man erstlich schließen, daß, um gute Christenzu bilden, es mit den guten Professoren nicht genug ist.
„Hieraus muß man ferner schließen: daß entweder dieErziehung und der Unterricht auf Geist und Herz der Jugendkeinen Einfluß üben, oder daß die Erziehung und der Unter-richt, welche man im achtzehnten Jahrhundert der Jugend er-theilte, abscheulich waren.
„In welcher Hinsicht waren diese Erziehung und dieserUnterricht schlecht? Nicht in Betreff der religiösen Unterwei-sung. Man würde die Kirche schmähen, wenn man dies be-hauptete. Sie waren nicht schlecht, was das Beispiel derLehrer anlangt; wer dies zu sagen wagte, würde die kirchlichenKongregationen, und insbesondere die Jesuiten lästern, derenSitten, selbst nach dem Geständnisse d'Alembert's, über jedenTadel erhaben waren. ')
„Nun besteht aber die ganze Erziehung aus drei Stücken:aus der Reinheit des Religionsunterrichts, der Sittenreinheitder Lehrer und dem wissenschaftlichen Unterrichte. Wenn es un-möglich ist, den Religionsunterricht, wie nicht minder unmög-lich, die Moralität der Lehrer des achtzehnten Jahrhundertsanzuklagen, so muß man wohl zu dem Schlüsse gelangen, daßes ihr wissenschaftlicher Unterricht ist, der sowohl ihren Ruin,als das Verderbniß der Gesellschaft verschuldet hat. ^)"
Den Beweis, daß die Verdorbenheit der Ideen und derSitten im achtzehnten Jahrhundert von dem wissenschaftlichenUnterricht, und nur von diesem, herrührt, haben wir geliefert,geschrieben auf jeder Seite der Geschichte jener schmachvollenEpoche; in jeder Zeile des Lebens und der Schriften der so-genannten Philosophen; in jedem Acte der Revolution; injeder Phrase der Redner des Konvents, in allen Aussagender Augenzeugen, Belastungs- oder Entlastungszeugen jenerschrecklichen Katastrophe.
1) Oe la <te8ti'ueüon cles ^'ssrüles, 1. Abschn.
2) N. : Du pLßLnisme itsos tss iäee», S. 48.
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