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[2. Band.]
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der deutschen Kaiser verfallen sein. Friedrich, welcher seiner-seits von einer Universalmonarchie träumte, suchte sich von derSuprematie Roms zu befreien. Der Kaiser ließ alle andernKönige der Welt durch seinen Kanzler Provincialkönigenennen, während er sich selbst das lebendige Gesetz be-titelte."

Auf der einen Seite will er die Könige von Schweden,Dänemark, England, Spanien und Frankreich zu seinen bloßenVasallen Herabdrücken, auf der andern sollen sich ihm diePäpste zu dienstwilligen Werkzeugen bei diesem Unternehmenhergeben, wie der Mufti in Constantinopel der Diener desSultans ist. Die Päpste widersetzen sich mit einem unbezwing-lichen Muthe dieser grenzenlosen Gewaltherrschaft und berauben,um die Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche und mit ihrdie Freiheit und Unabhängigkeit aller Könige und VölkerEuropa's zu retten, die modernen Nero jeglicher Autorität.

Wo ist nun das Böse?

1) Michaud, Geschichte der Kreuzzttge, B. IV. S. 67. Sechste Ausgabe.— Geschichte des heiligen Ludwig von Marquis v. Villeneuve-Trans, B. I. S. 238.

Gaume, Rivolution. VI.

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