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[2. Band.]
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bewundern hat in Seiner Milde Sich gewürdigt, Uns ohneUnser Verdienst zu Seinem Stellvertreter auf Erden zu be-stellen, Uns auf den Thron der Gerechtigkeit zu setzen und zuUns, wie zu Jeremias, zu sprechen: Siehe, ich habe dichüber die Völker und über die Reiche bestellt mitder Vollmacht auszureißeu und zu zerstören, auf-zubauen und zu pflanzen.

„Dem nachahmend, dessen Erbarmen der Größe SeinerMacht gleichkommt, von der apostolischen Sorgfalt gedrängt,die Uns gebietet, über das Wohl aller von Gott Unserer Für-sorge anvertrauten Menschen zu wachen, sehen Wir Uns, umsie vor Irrungen, Aergernissen, Ausschweifungen und Schänd-lichkeiten, mit denen sie die Bosheit des Dämons umstrickt,zu bewahren, genöthigt, gegen die Urheber solcher Dinge ein-zuschreiten." ')

Um demgemäß den Tyrannen gänzlich unschädlich zu machenund auf diese Weise die öffentliche Ordnung, die Freiheit undden Glauben Englands zu retten, verbietet der Papst beiStrafe derselben Excommnnication, die ihn getroffen, ihm zugehorchen, ihm Hülfe oder Beistand zu leisten; ferner gebietet,wenn er hartnäckig bleibt, das Oberhaupt der europäischenFamilie allen Königen, seinen Söhnen, England zu Hülfe zueilen und es von dem es verheerenden Ungeheuer zu befreien. °)

England verkennt die Stimme des gemeinsamen Vatersund geräth zur Strafe für seinen Ungehorsam unter das Jocheiner Frau, deren grausame Thaten, ungerechte Urtheile undschmachvolle Vergehen einen besondern Platz in der Geschichteeinnehmen, einer Frau, deren durch das Blut der eigenenSchwester besteckte Hand das lange Martyrium Irlands, denTod der ehrenvollsten Männer, die England auszuweisen hatte,

1) Djus hui immodilis xermsnens, etc. Lull. t. IV. S. 125.

2) Lsutores,säksereuls8, oonsultore8 et ssausee» äictiHeiii'ieireßäü..äs ossier» nun uäsistunt, nun Lädserermt, vel kovesnt.. . Lrluel-I>S8 eontiu Lenrleum et comxlies» srmu csxisut etc. — lä. liilä.

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