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Dieses Uebel verschlimmerte sich nur immer mehr, alsdas römische Recht, welches tagtäglich neue Zusätze erhielt,die Juristen vermehrte und den Stand der Advokaten mit sichbrachte. Vernehmen wir auch hierüber den Kanzler:
„Ich mache noch eine andere sür meinen Zweck höchstwichtige Bemerkung, welche die bewundernswerthe Aufrichtig-keit und Besonnenheit unserer Vorfahren bekundet, daß näm-lich von Alters her die Parteien selbst ohne den Beistandvon Advokaten und Procuratoren vernommen wordenund Jeder genöthigt war, auf geschehene Ladung persönlichzu erscheinen; auf diese Weise wollte man die Processe gleichbei ihrem Entstehen ersticken und alle Einwendungen, die sehroft aus einer trüben Quelle kommen, verhindern." ')
Bis zur Renaissance und selbst später noch mußte manbei dem Könige Briefe, welche Gnade nbriefe slsttrss llsZrLos) hießen, erwirken, um durch die Vermittelung einesProcurators zu processuiren. Franz I., der große Gönner desrömischen Rechtes wie der heidnischen Kunst und Literatur,
proäuire xar -äsvsnt Iss zuägss Iss euuses. liss teinoings ^sstoient ou^s, les pieoes, titres et Instrument 1eU8 et exLininer,et le juäAs, psr l'sävis clu eonssil x sssistsnt äonnoit sonMil-xeinent. . . . Oet oräre tust elrnnge; on mist les pieces pureseript. Ve 1s, les proeen pur eseript, gui ont este äepuis silre<zuens en In seienos äs In pruotique. — Von der Verbeßerungder Justiz, S. 253 u. 254.
1) 3e lais uns sultre observstion äs granclissims eonssizuencs pourmon ässseing, et qui tesinoixne In lo^sute st prevoxanee sä-mirndls cts no8 prsäeeesseurs, n s^nvoir que Iss pnrtzies etoientnneiennement ou^ss pur leur bouelie suns minister« ä'uul-eung nävoont ni proeurour, st eliuseunb etoit oonlrnintäs vsnir nux nssignations en personns: voulunt psr tels moxensestouiker les xroeer äss leur nsissunos, et xar ninsx empeseliertontes les rezsetions gui xullulsnt souvent ä'uns muuvuisesouoiis. — Von der Verbesserung der Justiz, S. 255.