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[2. Band.]
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die Politik auf die rein menschlichen Thatsachen und Mittel,er stellt sogar die Religion selbst unter die Zahl ihrer Mittelund auf diese Weise ist sein System gleichzeitig die Ver-drängung des Spiritualismus durch den Rationalismusund die Unterordnung der Religion unter die Politik."')

Wir werden sehen, daß auf diese wiedererneuten Prin-cipien des antiken Cäsarismus die meisten monarchischen so-wohl als republikanischen, legitimen als revolutionärenRegierungen seit der Renaissane ihre Politik begründet haben.Macchiavel war kaum ins Grab hinabgestiegen und schon schriebein protestantischer Schriftsteller: „Zur Zeit des verstorbenenKönigs Heinrich II. und vordem war immer auf französischeWeise regiert worden, d. h. indem man den Fußtapfen undLehren der Vorfahren gefolgt war; seitdem aber wurde d, I'iiL-lisnirs und L 1a lloroutine regiert, d. h. indem man denLehren des Florentiners Macchiavel folgte. Der-gestalt, daß seit jener Zeit bis jetzt der Name Macchiavelverherrlicht und geschätzt war und ist als der Name desweisesten und in Staatssachen erfahrensten Man-nes der ganzen Welt, seine Bücher aber sind von den italie-nischen und italianisirten Höflingen für so kostbar und schätzens-werth gehalten worden, als wären es sibyllinische Bücher,aus denen die Heiden, wenn sie wichtige Staatsangelegenheitenzu berathen hatten, sich Raths erholten oder wie die Türkenden Alkoran ihres Mahomed schätzen und werthhalten."

1) Geschichte der moralischen und politischen Lehrsysteme rc. S. 73.

2) Du teinps äu leu rot Henri II. et aupnrsvnnt, on s'estoit tou-sours xouvernea In Iruncoise, o'sst-u-äirs en suivant les trseeset enseiAuements äes nnestres; innis äepuis on s'est ssouverneü l'itnlisnns et a ln lloientine, c'sst-s-äire en suivunt IssenseiZnements äs Nseodiavel, Dlorentin. lelle-ment yus äepuis es temps In zusqu'L präsent, le nom äsdlaeelunvel n ests et est esledre et sstime es rums äu plussLAe psrsonNLAe äu monäe et mieux entenäu en stisirssä'Lstnt; et ses livres tonus vliers et preeieux pur les eourli-

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