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„Ich wage es, die Vertheidigung der Menschheit gegendieses Ungeheuer, das sie vernichten will, zu unternehmen;ich ukkge es, dem Sophisma und dem Verbrechen die Vernunftgegenüber zu stellen.... Ich habe Macchiavel's »Princip e«stets als eines der gefährlichsten Werke betrachtet, die in derWelt verbreitet sind." ') ... „Auf diese Weise," sagt Friedricham Schlüsse seiner Widerlegung, „kann man jenen Politikerentlarvt sehen, der in seinem Zeitalter als ein großer Manngalt, den zwar viele Minister für gefährlich hielten, demsie aber dennoch folgten, dessen fluchwürdige Grundsätzeman die Fürsten hat studiren lassen und welchem vieleStaatsmänner noch folgen, ohne dessen beschuldigt seinzu wollen." 2)
Um Friedrichs Vorwürfe gegen Macchiavel richtig zu be-urtheilen und Matteres Behauptung, welcher dem berühmtenSohne der Renaissance die Vaterschaft des modernen Cäsaris-mus zuschreibt, zu bekräftigen — dazu bedarf es noch zweierDinge; wir müssen erstens Macchiavel's politische Doctrinerläutern und zweitens diese Doctrin mit der europäischenPolitik in den vier letzten Jahrhunderten vergleichen, ein Ver-such, den wir in den nachfolgenden Kapiteln anstellen.
1) Examen von Macchiavel's Principe, Vorrede.
2) Ebendas. K. XXIV.