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ihretwegen erschrecken, beehrt sich Macchiavel, den christlichenNationen zu sagen, es sei ihnen nicht unmöglich, die erhabe-nen Tugenden der Heiden nachzuahmen.')
Was ist die französische Revolution denn anders gewesen,als die übermenschliche Kraflanstrengung eines Colleg-Ge-schlechtes, um Frankreich zur Höhe der römischen und sparta-nischen Tugenden emporzuheben?
4. Macchiavel gibt sich für die nothwendigeErgänzung der Renaissance aus. „Ihr bewundertdas Alterthum in den Künsten; allein diese sind nur ein Theilund sogar der unbedeutendste der antiken Gesittung. Zur Ver-vollständigung der regeneratorischen Bewegung muß auch dieantike Republik wieder ins Leben gerufen werden. Wennman es für gut findet, den Patienten aus dem Alterthumkommende Recepte zu verschreiben: ist es da nicht logisch ge-boten, die Nationen, welche das Christenthum in die Barbareihat versinken lassen, der socialen Lebensordnung der Alten zuunterwerfen?"
So haben seit der Renaissance alle Revolutionsheldenräsonnirt, so räsonniren sie heute noch und so werden sie be-ständig räsonniren.
Nach dieser kühnen Darlegung der Principien geht derneue Lykurg entschlossen aus die Frage selbst ein. Für ihn istEuropa im fünfzehnten Jahrhundert dasselbe, was Oceanienfür uns in der Gegenwart. Er setzt als bewiesen voraus,daß es in der Politik rein Nichts weiß, daß es Alles vonihm lernen müsse, und ertheilt ihm katechetischen Unter-richt. Wir brauchen wohl nicht zu sagen, daß seine Politikdas adäquate Gegentheil der christlichen Politik ist.
1) 6iuäiesnäo I» imitotiono nor> solo äitüoils, ms imxossibite ...volcnito per tanto trairo xli iroiriini äi ^uosto srrore, Iio xiuäi-oato neeessLiio äi scrivere sopra tutti Huelli livri cli Hio I.i-vio eto. Oise. üb. I. Vorrede.
2) vise. lib. I. Vorrede.