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Andrer dort regierte, uns gehindert, unter einem ein-zigen Oberhaupte zu leben. Verurtheilt, das Jochmehrerer Fürsten und Herren zu tragen, ist Italien in einensolchen Zustand der Uneinigkeit und Schwäche versunken, daßes zu einer schutzlosen Beute nicht nur für mächtige Barbaren,sondern für Jeden geworden ist, der sich seiner bemächtigenwill. Dies verdanken wir Italiener der Kirche, und sonstNiemanden." ')
Ist das, was wir soeben gelesen, eine Proclamation Maz-zini's, vor einigen Monaten von London aus datirt und ge-stern zu Rom oder Turin an den Straßenecken angeschlagen?oder ist es eine Lection über Politik, vor bald vier Jahr-hunderten zu Florenz von Macchiavel ertheilt, dem erstenSchüler in der Politik der Renaissance? eine Prophezeiungder Zukunft, eine Maßregel für die Befreiung der Halbinsel?Der Zweifel ist gestattet. Gewiß ist, daß es keinen Fieber-traum gibt, keine unter den Umsturz-Utopien, welche Italienheute auf einen Vulkan stellen, keine unter den Diatriben,welche die römische Kirche und ihr weltliches Besttzthum zumZielpunkte für alle Demagogen der Gegenwart machen, diesich nicht, Wort für Wort, sammt ihren Motiven bei Macchia-vel fänden. Es wäre ein Wunder, wenn es nicht so wäre.Wie kann man von Jugend auf die Größe der alten Römer,die aristokratische Einheit des alten Italiens bewundert haben,wie kann man Italiener sein, aufgewachsen in der Schule desAlterthums, ohne von der Wiederkehr dieser Ordnung derDinge zu träumen? Wie sollte man sie nicht mit allen zuGebot stehenden Mitteln zu verwirklichen trachten? Europa
1) Ite dsvdiamo unoora un maZ^iors obligo, il quals s osAioneäellu rovina, Hostie. Hussto e cvs Is, Okiesu Iia lenuto e lieneHuest» nostiL proviiioiu clivisu ... äi eke noi allri It»Iisni Iisv-biamo obblisso eon 1» Llüess s non eon ultri. — Oise.Buch I. Kap. 12.
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