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[2. Band.]
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Kräften i) vorsehe»; denn diese sind die besten, die manbesitzen kann....

„Möge Italien, nach so langem Harren, endlich seinenBefreier erscheinen sehen! Ich kann keine Worte finden,die es auszudrücken vermöchten, mit welcher Liebe, mitwelchem Rachedurst, mit welch' unerschütterlicher Treue,mit welcher Verehrung und welche» Freudenthränen er inallen diesen Provinzen, die von den Ueberschwemmungen mitFremden so viel gelitten haben, würde aufgenommen werden!Welche Thore könnten ihm verschlossen bleiben! Welches Volkkönnte ihm den Gehorsam verweigern! Welcher Neid könntesich seinen Erfolgen in den Weg stellen! Welcher Italienerwürde ihm seine Achtung versagen! Gibt es einen ein-zigen, dessen Herz nicht pochte bei dem Gedankenan die Herrschaft der Barbaren? Möge also euerberühmtes Haus diese edle Bürde auf sich nehmen.

Hier ist jeder Kommentar überflüssig. Wir möchten nichtwetten, ob der Held von Novara am Vorabend des Tages,an welchem er 1851 die Fahne der italienischen Freiheitaufpflanzte, nicht über dieser Aufforderung Macchiavel's, odervielmehr dieser Rede von Titus Livius, eingeschlafen war.

t) Das sind, wie Jedermann weiß, die eigenen Worte Karl Albert's:I/Italia larä 6a 8e.

2) .... r46 oANuno purra gussto barbaro llominio. — Del Prin-cipe, Kap. 26.

3) Soll wohl heißen: 1849; denn die Schlacht bei Novara, die denKrieg zwischen Oesterreich und Piemont sammt dessen Verbündetenbeendete, wurde am 14. März 1849 geschlagen.

Anm. d. Uebers.