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[2. Band.]
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sowie man solche Jenen gibt, welche Wölfe erlegen oder ihnenihre Jungen wegnehmen." ')

Auf diese Theorie macht Metellanus einen Einwurf:„Wenn es uns erlaubt ist," sagt er, „die Wölfe zu erlegen,so folgt daraus noch nicht, daß wir auch die zu Tyrannengewordenen Könige tödten dürfen; denn wir sind an sie ge-bunden durch einen Schwur der Treue." Buchana» antwortet,daß die Gesellschaft auf einem gegenseitigen Vertrage beruht;daß der König, welcher diesen bricht, zum Tyrann wird, unddaß es folglich Jedem freisteht, ihn zu tödten, wie einenWolf. -)

Man glaube nicht, daß Buchanan sich für den Erfinderdieser Kannibalenpolitik ausgibt; o nein, er ist bedacht, esuns zu sagen, welcher Quelle er sie entnommen, und sie unterdas Patronat der großen Männer zu stellen, die er seit seinerJugend bewundert. „Ich sehe," sagt er, „daß nahezu alleNationen dieses Gefühl theilen. So hat man sich daran ge-wöhnt, Thebe zu loben, die ihren Gatten tödtete; Timoleon,der seinen Bruder, Casstns, der seinen Sohn, Fulvius, derseinen Sohn tödtete, da er sich zu Catilina begab; Brutus,der seine Söhne und seine Verwandten tödtete, die zu Gunstender Tarquinier eine Verschwörung eingingen. Und es gaböffentliche Belohnungen für die Mörder der Tyrannen; inmehreren Städten Griechenlands erwies man ihnen feierliche

t) .... Lv8a>is (t^rannv8) in luporum aliove noxioruin aniinaliuinfeuere potius Huima borninuin babencio8 putein .... Hui oeeiäit,non sibi inoäo, seä xubliee univsrsis proäest. (Znoä 8i rnibiIsssern ksrre beerst, juberem iä Aenu8 boininum in a!to, xro-eul a con8peetu terrae äernerKi, ne eontaxiuni etiam niortnorninbvminibu8 otkeeret; interkeetoribu8 auteln pseunia äeeerni nonab universo tantuin xopnlo, 8eä a sinßulis, aueinaämoäumvul^o üeri solet Ü8 c^ui Iupo8 ant ur 808 oeoiäernnt, ant eatulo8eoruin äeprebencternnt. — ?. 64.

2 ) lä. iä.