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welches seine Kinder waren, und man kannte, in Folge derGrundsätze der Gleichheit, keinen Güterbesttz. So herrschtendie blinden und verwegenen Leidenschaften in Mitte des Irr-thums und der Unwissenheit auf tyrannische Weise, und be-dienten sich zu ihrer Befriedigung ihrer verabscheuenswerthenSatelliten, der Körperkräfte." ')
Hvraz bringt die Lehre Ovid's in Verse: „Als die Men-schen," sagt er, „am Boden zu kriechen begannen, waren sienur eine Heerde unvernünftiger und stummer Thiere, die sich mitden Nageln oder der Faust einige Eicheln oder einen Tannen-zapfen streitig machten. Dann kämpften sie mit Stöcken undmit Waffen, welche die Erfahrung sie erfinden ließ. Endlichfanden sie Töne und Worte, um ihre Gedankenauszudrücken. Nach und nach ermüdeten sie in ihrenKämpfen, und dachten daran, sich Städte zu bauen und Ge-setze zu machen, um den Diebstahl, den Raub, den Ehebruchzu verhüten; denn schon vor Helena war mehr als ein Weibder Gegenstand schrecklichen Krieges. Der Stärkere mißbrauchteseine Kraft nach Art des Thieres, um den Schwächeren zuschlagen, wie es der Stier in einer Heerde macht; so strittensie um die Freuden einer unbeständigen Venus; allein ihrTod blieb rühmlos. Wenn ihr den Ursprung der Dingebefragt, so werdet ihr zugeben, daß die Furcht vor dem Un-recht die Gesetze gegeben hat. Die Natur genügt, um zuunterscheiden zwischen Dem, was gut, und Dem, was es nichtist, zwischen Dem, was man suchen, und Jenem, was man
1) Kam Mir quoääam tempus, guum in agwis komi'nes psssimbe8tiaruin mors vagabautur, et sibi viel» teriiro vitam propa-gadant; iiso ratione aniirri guiäguam, seä plei-ahus virivus eor-pori8 Lämillistrabaiit ete. — Os irrv. 1.
2) Wie Schade! Horaz würde ihn ohne Zweifel besungen, und wirwürden seine Verse auöwendig gelernt haben.
Gaume, Revolution. VI.
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