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[2. Band.]
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Synode von Pistvja, in den andern katholischen Ländern treubewahrt durch die Parlamente, die Minister und die Höflingeder Fürsten, ohne Rückhalt in Ausführung gebracht in denprotestantischen Ländern, der Mehrzahl der modernen Gesetz-bücher und Urkunde» einverleibt, habe» die cäsarischen Doctri-»en Europa an sich gerissen und streben unter dem einenoder dem andern Namen darnach, die Nationen zu beherrschen.Der Tag ihres Triumphes wird der letzte der Freiheit undder erste des furchtbarsten Despotismus sein, der je auf derWelt gelastet hat.

Die treue Geschichte seiner Genealogie, welche wir hier inflüchtigen Umrissen scizzirt haben, hat den Zweck, die Quelledes Uebels zu zeigen und Jene, denen die Wache über dasWohl der Gesellschaften übertragen ist, vor einem Mißgriff zuschützen, den sie begehen würden, wollten sie die Aeste desBaumes abhauen, anstatt seine Wurzel auszureißen. DieserBaum ist der alte heidnische Stamm, auf dem alle die ver-gifteten Atste der Erkenntniß des philosophischen, artistischen,religiösen, socialen und politischen Uebels beim Hauche derRenaissance wieder ergrünt sind.

Da wir das Gemälde der beiden Arten von Politik,welche die Welt regiert haben, und der beiden entgegenge-setzten Arten von Civilisation, die aus jenen hervorgingen,entwarfen, lag uns der Gedanke fern, das Mittelalter wiedererwecken zu wollen. Da man uns aber die Ehre erwiesenhat,') indem man uns an die Seite des ehrwürdigen k. Ven-tura und Donoso Cortes stellte, uns diese absurde Absicht zuunterschieben, so antworten wir mit dem zuletzt Genannten:„Es ist in dem Mittelalter Zweierlei zu beachten: die Thaten,die Principien und die Institutionen, welche ihren Ursprungin der eigenthümlichen Civilisation dieser Zeit hatten, und die

Pseudonom Febronius. Sein Buch ist noch das Handbuch aller deut«scheu Josephiner.

1) De Broglie in der Revue des Deux-Mondes.