ton, am 3. 2uni bei Zollikon und im Riesbach , und am äten inallgemeiner Schlacht die Franzosen zurück, welche nunmehr dieStadt und das rechte Ufer der Limmat verlassen mußten. Am6ten rückten die Oesterreicher in Zürich ein, und am 13. Augustlangte das russische Heer daselbst an, worauf am 28. August Erz herzog Carl mit dem größten Theile des Heeres nach Schwaben abzog, und den Oberbefehl dem russischen General Korsakof über-ließ. Am i. September rückte die russische Reiterei in die Linieein, deren Mittelpunkt die Stadt Zürich war, deren rechter Flügelam rechten Limmatufer hinab bis gegen den Rhein , der linke Flügelvon Schmerikon bis Wesen und die Vorhut an der Südseite derStadt, bei Wollishofen und Adlischwcil an der Sihl stand. DaSfranzösische Heer unter Massena lagerte inzwischen längs derAlbiskette und am linken Ufer der Linth und der Limmat . Am8. September fielen bei Wollishofen die ersten Gefechte zwischenden Russen und Franzosen vor, und am 25sten in der Frühe ließMassena auf die Vorhut der Russen einen heftigen Angriff machen,wahrend der General Lorge zwischen Dietikon und Schlieren, genauan dem Orte, wo die Landstraße nach Baden dicht am Ufer desFlusses vorbeiführt, über die Limmat , und die Division Soultbei Bilten über die Linth setzten. Durch den Limmatübevgangwurde die Linie der Russen durchbrochen, und der rechte Flügelderselben vom Haupthecre getrennt. Am 26sten rückten die Fran zosen vom Käferberg gegen die Stadt. Das coupirte Terraingab zu mörderischen Kämpfen Anlaß, und man schlug sich denganzen Tag, während drei Viertheile des russischen Heeres an derSchlacht nicht Theil nehmen konnten. Die Franzosen drangenfechtend in die Stadt; die gänzlich geschlagenen Russen zogen sichtheils bei Eglisau über den Rhein , theils durch Wintcrthur undFraucnfeld hinter die Thür. 2n diesen schrecklichen Tagen wider-fuhr Zürich kein Unglück, als daß es zwei seiner geschätztestenBürger verlor, den Pfarrer Lavater und den Zunftmeister 2r-minger. Ein gezwungenes Anleihen von 600,000 Livr. in baar,und Natural-Lieferungen im Werthe von 200,000 Livr., die Mas-sena von Zürich forderte, waren die ersten Folgen der Wiedcr-besetzung der Stadt durch die Franzosen.
Mit dem Einzüge dieser Letzter» begann auch wieder die Thä-tigkeit der helvetischen Regierung, und rasch folgte ein Verfassungs-entwurf dem andern, bis zuletzt im Februar 1802 unter Mitwir-