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denfärbereicn 4, Seidenhandlungen und Fabriken 58 (davon 17 auß.d. St.), Seiler 3, Speeereiwaarenhandlungen 68 (13 auß. d. St.),Spenglerwaarenhandlungen 3, Speditions- und Commissions-handlungen 25 (2 außer der Stadt), Strohwaarenhandlungen 2.
Tapetenfabriken 2 (außer der Stadt), Tapissericwaarenhandlungen 4.
Uhrenhandlungen 6.
Vergolder und Spiegelhandlungen 5, Viehhändler 5 (außer derStadt).
Wein- und Essighandlungen 8 (2 außer der Stadt), Wollentuch-handlungen 19 (3 außer Stadt).
Zeugschmiede 3, Ziegelbrennereien 7 (außer der Stadt), Zinn-gießer 3.
Die andern Derufsarten sind nicht in's Ragionenbuch ein
getragen, da sie anstatt der Handels-Classensteucr Erwerb- und
Einkommensteuer bezahlen.
^1. Beförderungsmittel des Verkehrs.
Zu den wichtigsten, zum Theil erst in den neuesten jZcitengeschaffenen, zum Theil wesentlich verbesserten und erweitertenBeförderungsmitteln des Handels und Verkehrs gehören vorzüglichdie Posteinrichtungen, die Dampfschifffahrt und die Bank.
Das Postwesen. Schon im Jahre 1630 legten ZürcherischePrivaten, welche in Lyon eine Handlung hatten, den Grund zudem Zürcherischen Postwesen, indem sie dahin und nach Bergamo eine Post einrichteten. 2m Zahre 1662 übertrug die Regierungdie Besorgung des Post- und Botenwesens dem kaufmännischenDirektorium, gab demselben eine bessere Einrichtung, erweitertedasselbe und schloß nach und nach mit Bern , Mailand , Basel ,St. Gallen , Schaffhausen , Lyon und andern Orten Poftverträge.Gegenwärtig sind die Briefposten so gut eingerichtet, wie irgendwoauf dem Continent. Seit 1830 besteht ein täglicher Eilwagen-Curözwischen Zürich und Basel , und später wurden auch solche nachSt. Gallen , Bern , Luzern , Chur , Schaffhausen , Stuttgart und Carls-ruhe eingerichtet. Täglich gehen 18—23 Couriere, Post- und Eil-ivagen von Zürich ab, und eben so viele kommen in Zürich an. Zour-nalieren gehen fast nach allen Richtungen durch den Clinton, undzwar: längs den beide» Seeufern, nach Wintertbur, Bauma,