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Ideale Münzen sind:der Batzen — 10 Rappen — 2i/? Schilling
das Pfund — 20 Schilling — '/> Gulden
die Mark Silber -- 5 Pfund — 2 t/2 Gulden
ferner
der Kreuzer — '/so Gulden
der Sechser — ^ Schilling — 2 Halter
der Halter — V12 Schilling.
Die gangbarsten fremden Münzen bei Wechselzahlungen undim täglichen Verkehr sind:
in Gold:
alte vollwichtige französische Louisd'ors ü 10 GuldenNapoleonsd'or :> 8 l/2 (dulden;
in Silber:
Brabanterthaler ä 2 Gulden 27 Kreuzer, oder 2 Gulden 18 Schil-linge, oder 39 Batzen 2 Rappen.
Franz. Fünffrankenlhaler -» 2 Gulden 7 V2 Kreuzer, oder 2 Gulden5 Schillinge, oder 34 Batzen.
Halbe Brabanterthaler gelten nur 1 Gulden 8 Schillinge.Viertels-Brabanterthaler (sogenannte Casperli) sind verrufen.Staatsrechnungen geschehen alle in Franken, Batzen, Rappen.Aeltere, besonders geistliche Stiftungen, legten bis auf unsereZeiten ihre Rechnungen in Pfund, Schilling und Halter ab.
(Ueber die Reduction einiger der gangbarsten ausländischenMünzforten in Schweizer - und Zürcher -Währung s. BeilageIV». II.)
XFL. Gasthöfe, Kaffeehäuser, Badeanstalten.
Zürich zeichnete sich früher durch vortreffliche Gasthöfe aus,so das? dieselben fast in allen Reisehandbüchern als Muster ausgestelltwurden; allein bald wurde es von den meisten größer» Schweizer-städten durch neue, schönere und besser eingerichtete Etablissementsübertreffen, bis im Laufe dieses Jahres (1838) zwei Gasthöfe erstenRanges eröffnet wurden, die dem Reisenden wenig zu wünschenübrig lassen. Der ansehnlichste Gasthof in Zürich ist nunmehr un-streitig das vortrefflich gelegene, nach einem großartigen Planeausgeführte und mit fürstlicher Pracht eingerichtete Hotel Daur