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und wie man hört, wird binnen Kurzem ein Wirthschaftsgcbäude aufder Höbe errichtet werden, das auch auf die Bedürfnisse vonMolkenkurgästcn vorzügliche Rücksicht nehmen wird; und in derThat dürfte eine solche Unternehmung die Concurrenz mit ahn.liehen Anstalten dieser Art leicht bestehen. — Aus der Stadt führenwenigstens fünf verschiedene Wege auf den Hütliberg, von denenderjenige über Albisrieden und NeuhauS auch für Pferde und selbstfür kleine Wagen (<llwr ö Iwiws) brauchbar ist und leicht verbessertwerden könnte. Steil, mühsam und verirrlich ist der Weg überden Friesenberg; der nächste und dennoch der empfehlenswerthesteführt über Wiedikon und den Kolbenhof, (oder für andere Stadt-theile noch näher über den Steg bei der Neuen Papiermühle,am Spitzenbühel vorbei) auf dem sogenannten Liste'schen Wege,in i — Stunde auf den Grat, von wo ein bequemer und angenehmer, meist wenig ansteigender Weg in 20 Minuten auf dieHochwacht führt; den um wenige Minuten abkürzenden Weg überdas Leckerli (ein an schrecklichen Abstürzen dicht vorüberführenderFelsenpfad) sollte man nach regnerischer oder nebeligter Witterungvermeiden, indem das Gestein immer schlüpferiger und der Bodenlockerer wird. — Zwei Wege führen über den Höckler, der eineüber die Manegg, dicht an dem schauerlichen Abgrund der Faletschcvorbei, der andere mehr nördliche ist bequemer; beide sind aberbedeutend länger, als der über den Kolbenhof.
Sehr interessant und an herrlichen Aussichten reich ist derFußweg vom Hütliberg über den Grat des Berges, nach demAlbis. Die Faletsche, an deren kraterförmigem Absturz man dichtvorbeikommt, ist ohne Zweifel durch Unterspülungen der, vorundenklicher Zeit dicht am Fuß des Berges vorbeiströmendcn Sihl entstanden, deren Flutken sich an dem senkrecht dem Laufe ent-gegenftemmenden Bergsporn, auf welchem die Ruinen der Burg Manegg stehen, in einem Wirbel brachen; sie ist auch in geogno-stischer Hinsicht merkwürdig, indem sie die Structur des Bergesfast in seiner ganzen Höhe nackt darstellt. Unfern in Süden desUebergangs von Leimbach über die Baldern in's Stallikerthal,finden sich fast unkenntliche Spuren der ehemaligen, geschichtlichmerkwürdigen Burg Baldern, die, so wie die weiter nach Nordenliegende Hütliburg, von den Zürichern >1268) in der Fehde mitdem Freiherr» v. Regcnsberg durch List erobert und zerstört wurde.2n >3/'. Stunden erreicht man vom Hütliberg aus das Wirthshaus