^^s gab einst eine.Zeit, wo von .Zürichs benachbarten HöhenBürge» drohend herabschauten, und ein Freiherr von RegenSbcrgstolz sagen konnte, die Stadt sei von seine» Schlössern umgeben,wie ein Fisch vom Garne. Damals blieben die Städter fein beiHanse, die Bürger spazirten nicht viel, am wenigsten in die fernereUmgegend der Stadt; und wenn sie sich bei einem Glas Weineinen angenehmen Abend verschaffen wollten, so geschah dieß wohleher in einem WirthShause der Stadt als draußen. Die Frauenund Töchter blieben bescheidenlich, wie die Sitte der Zeit es er-forderte, daheim am Spinnrad und bei anderer häuslicher Arbeit;und außer dem Gang nach der Kirche, oder etwa zu Verwandten,sah man sie wenig auf der Straße. Heutzutage ist dieß andersgeworden. Statt drohender Burgen mit feindseligen, stets lauern-den Besatzungen sind .Zürichs umgebende Hügel und Berge mitzahlreichen Lustörtern bekränzt, und die Freude winkt an Statten,denen man einst vorsichtig auswich, oder wenigstens nur wohlbe-waffnct und in guter Begleitung sich näherte. Wo immer eineschöne Aussicht sich öffnet, da ladet auch eine Ruhestätte zum Ge-nusse derselben ein, und versorgt den Bedürftigen mit Speise undTrank.
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Zürich und seine Umgebungen : ein Almanach für Einheimische und Fremde / G. Escher
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