Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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so lange Fibelhahn aus dem Mist und im Korbe war, für windigund absurd erklärte. „

Der junge Autor — froh, schon Geld noch unter der Re-gierung des letzten Halbsouverains erschlichen zu haben — trugseine ABC-Figuren, womit er, wie mit Schachfiguren König undKönigin, sich und Mutter decken wollte, in die Buchdruckerei derStadt und zeigte dem Druckerherrn sein Papier vor und fragtesanft an: „wie viel bekommt man dafür?" Fibel meinte damit,wie viel er selber für das Gedruckte werde erhalten: der Drucker-herr aber verstand natürlich, wie viel er ihm für seine eigneSchwärze und Arbeit zahle, und versetzte daher: „Je mehr Exem-plare, desto mehr wird ausgebatzt." — „Nun," sagte Gotthelf , „sowill ich eine unglaubliche Menge haben und will das Geld gleichmitnehmen." Sogar die letzte Wendung zog den Druckerherrnnoch nicht aus dem Labyrinth, bis er endlich aus diesem durcheinen neuen Antrag Fibel's in ein unbändiges Lachen gerieth,wozu sich Gesellen und Jungen gesellten. Jetzt wurde dem Schrift-steller das Wesen der Buchhändler auseinandergesetzt, wobei erfreilich aussah und zuhorchte wie eine sprachunkundige Mutter,welche ihres Sohnes wegen mitten in den lateinischen Rede»einer Gymnasiumsfeierlichkeit sitzt.

So trug er denn seinen Verlagsartikel zum Verleger derStadt und wollt' ihn losschlagen für Geld. Aber der Mann schlugden Artikel aus, und es ist wahre Schonung, daß ich den Name»eines Buchhändlers verschweige, der ein Werk fahren ließ, wovo»nachher so viele tausend Buchbinder in Sachsen und Franken si«bekleideten und beköstigten. Noch schwerer wird mir das Ver-schweigen, wenn ich weiter erzähle, daß er fast hämisch dem junge»Schriftsteller zu Selbstverlag und Selbstdruck rieth und ihm de»Kauf einer kleinen Handbuchdruckerei, die er ihm vorzeigte, antrug«„mit diesen Lettern, setzt' er hinzu, getrau' er sich Werke vo»jedwedem Fache, sogar die allerexzellentesten zu drucken." He>schlug ein und fleht' ihn blos um Gottes willen halb kniefäl»an, ihm die Buchdruckerei nur so lange aufzuheben, bis er seil»Erbschaft gewonnen, bis in den tiefen November. Es würd' >Y»zugesagt. . ,

Er ging so froh nach Hause, als hätt' er in der Tasche eMder besten Taschendruckereien mitzubringen; indeß glaubteMutter seinen Hoffnungen mitten in der Noth schon darum, Me-er ihr niemals widersprach. So lebten nun Beide sich in d/'November hinein. Wenn man blos daran zu denken gewohntwie viel Große brauchen, um ihr schales Leben einigermaßen »szusüßen — Lumpenzucker, halbe Basiern, Großmelis, Kleinmc»'-'