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wo seine künftige biographische Akademie stand. Es sollte wol einlustiger Einfall des Schicksals sein, das; dasselbe ihn darin auseinen wieder erwischten Rekruten stoßen ließ, welchem das Werber-kommando ähnliche Knöpfe gegen das Entlaufen abgeschnitten;seht, wollt' es sagen, wie zwei Rekruten der Unsterblichkeit ineinerlei Haltung ihrer Gewänder vor einander vorüberziehen ausdie Bahn der Lorbeeren zu!
23. Laternen-Kapitel.
Eröffnung der Sitzungen.
Den Weibern im Hause leuchtete noch wenig von der Sacheein, als schon am. nächsten Sonntage sich sämmtlicher lebens-beschreibender Gelehrtenverein (die biographische Akademie) sammtFibel in die Fihelei zur ersten Sißung begab. — Bevor wiraber einen Schritt dem Vereine nachthun, muß ich voraus be-merken, daß ich freilich Pelzens akademische Vorlesungen ineinem ganz andern, nur damals noch neuen Deutsch vor mirliegen habe, als ich sie hier lesen lasse; aber da mir die Welt zuerwarten schien, daß ich an die Stelle des altfränkischen Stilseinen glänzenden klassischen setzte und die steife Chrysalidenpuppevoriger Sprache zur jetzigen leichten Sommervogelsgestalt aus-brütete, damit das Ganze mehr Glanz hätte, so wendete ich ihmdiesen Glanz zu-
Sollt' es im Folgenden der späten Nachwelt mißfallen, daßman diese selber Fibeln so sehr ins Gesicht weissagt und er schonbei Lebzeiten so viel Lob auszuhalten hat, so frag' ich diese späteNachwelt, ob nicht noch größere Leute sich dasselbe lebendige Ein-mauern in ihre Ruhmtempel oder das lebendige Begraben unterihre Rauchopferaltäre mußten gefallen lassen? Himmel! wie vielLob müßen nicht die guten Fürsten tragen, sogar die schwächsten!Dennoch ertrugen sie's wacker und wurden nicht ungehalten, daßganze Korporazionen sie so stark ins Gesicht lobten als die orien-talischen Fürsten sich selber und sie als Gargantuas auf Tbron-Chimborassos ausstellten und an einem Karl dem Kahlen denHaarwuchs und an einem Johann ohne Land die europäischenBesitzungen vorhaben.