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[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Legen Fiöcl>

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Allerdings ist Uebertreibung des Lobs da recht gut und an-gemessen, wo der Fürst blos schwaches verdient. Die Griechengaben für den olympischen Kämpfer erst dann zu einer (iko-uischen) Statue, die ihn nach seiner wahren Wirklichkeit dar-stellte, Erlaubniß, wenn er drei Siege davongetragen: hingegen»ach einem Siege durft' er nur größer und edler als er war,abgebildet werden.

Aber es beweist eben das schöne griechische Gemüth der Hof-route wie der Zeitungsschreiber, daß sie wol von einem kleinenSelben surften, der kaum einmal gesiegt, stets blos hohe, über dieWahrheit hinaus veredelte Darstellungen geben, und der Fürstlmber, wenn er griechisch genug denkt, willigt in bloße Ver-schönerung ein; aber ein Heldenfürst, der dreimal und öfter ge-siegt — es sei im Felde, Kabinette oder sonst — darf wol aufeine bloße treue (ikonische) Abbildung seiner Anspruch machen»nd kann zu seinen übertreibenden Hof- und Zeitungssprechernrecht gut im Jähzorn sagen: „Wie? Ihr schmeichelt mir ja, alshatt ich noch nichts gethan? Geht, Bestien! Ihr leckt, aber nichtr-azaruswunden heil, sondern geifernd Wunden der Wasserscheua»- — Indes! giebt's noch immer sanftere gekrönte Heroen, welche,anfüllt ihre Ansprüche aus eine ikonische Darstellung geltend zu»rächen, sich mit kolossalen, über ihre geistige Lebensgröße hinaus-gehenden begnügen, vertrauend aus die gerechtere Nachwelt, welchea>e Karten und Masken abzieht. Wie sollte nun unser Fibel,aec bei Weitem nicht so groß ist als ein Heros, viel daraus»rächen, daß zu viel aus ihm gemacht wird?

Sonntags nach dem Mittagsessen verfügte sich nämlich die»"»ze Akademie in die Fibelei. Der Magister stellte sich vor den^»ernkasten (er sollte den Katheder vertreten), die beiden Aka-,>?r»r>ten Fuhrmann und Pompier saßen ihm gegenüber; das--hblselige Mitglied Fibel sekte sich aus Sckicklichkeit so, daß esstm-i" ^» Rücken wies; theils sollte der Rücken in etwas Ver-!, f aires hineinspielcn, theils konnte auf dem gegen die Wand„»/boten Gesichte sich besser die Bescheidenheit erhalten unter so»ervrdentlichem Lobe bei Lebzeiten.

„Verehrlicher Gelehrtenverein!

Zweck unserer Gesellschaft ist, das Leben unsers seligen«Irrten und Mitgliedes allmählig zusammenzutragen, um esw-^rdar Welt gedruckt zu schenken. Keine Anekdote aus seinemnj,?/?tlichen Leben soll uns zu schlecht sein, daß wir mit ihrchr dessen sonntägliche Beschreibung aufstuhlen.