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Fiecheils-Buchlei».
Tinte (eigentlich eine antipathetische) — nicht wieder probirt?Warum reicht er wenigstens nicht von Zeit zu Zeit beim Zensur-Kollegium ein kurzes Verzeichniß der Druckfehler ein, die er hmnicht machen lasten? Warum hat jedes Kollegium eine Regi-stratur, und nur das zensirende keine?
Würde nicht, kann man fragen, wenigstens ein schwacherAnfang zu einer solchen Registratur von srrutis oder oorriASvu^gemacht, wenn jeder Autor dazu das Wenige aus seiner Erfah-rung, was zensirend ihm ausgestrichen worden, publiziren wollteGewiß wäre aus diesem Steige Manches zu sammeln, was sow'verloren ginge, und was doch künftigen Zensoren diensam war^Dies ist die Ursache, warum ich zuweilen meine eigenen Zensorsbekannter machen wollte als sie mich: nur steh ich noch an-obwol aus andern Gründen. Denn so hat z. B. — umEiniges anzuführen — der sonst liberale Zensor meines in Wf'lin geknickten Titan's — H. v. L—st — im ersten konüM"Anhang desselben eine Satire: „ Leichenprediat auf einen Fürst^magen" so frevelhaft und taubblind durchstrichen, daß ich öchzwungen war, den in der Gifttinte ertrunkenen Aufsatz zstiu^zufahren auf Weimar's Boden, wo ich damals lebte, ihn w>e°durch -Roth- und Hilfstafeln ins alte Leben zu bringen und w;dann mit alten Gliedern aus dieser Musenstabt mittelst „„Weimarischen Taschenbuchs" in die Welt und nachlin zu schicken und vor den ersten Zensor und vor jeden m
tigen.- „ ,, L
Niemand nahm Anstoß am Spaß: folglich war nur H-der einzige Anstoß, der zu meiden gewesen. <^c
Auch ist dies ein unverzeihlicher Fehler der Zensoren -7wäre H. v. L. wieder zu nennen, wäre man weniger sa"st»-z-daß sie Striche (Streiche) machen durch das Privat-, Gem^und Publikumseigenthum eines Manuskripts, ohne nachher ^Autor oder Verleger davon ein Wort zu sagen. Himmel-dürst dies nicht! Wenn durch sein Ausstreichen ein Autor " ^aufzutreten hofft, so laßt Ihr Maschinengötter ihn durch h-.Fals Widerspiel erscheinen! Ihr raubt Autoren den ^Zusammenhang, den sie noch unterhalten in ihren Wene- -^Nach den Juden wird Jeder verdammt, der nicht höflich m °Gelehrte; wie viele Zensoren werden nun selig? «
huuncko, wann? — Im neunzehnten Säkul. ^ Ptguidus uuxiliis, durch welche Hilfen? "7 „egEbesten Zensurgesetze, welche durchaus nichts erlauben ».»yp' ^Staat, Sitten, Religion und Einzelne —": vier Worte, .„§>>>eorpus guris der Zenstir, nämlich besten Pandekten, Inirn«r>