Freiijcils-Büchlein.
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Novellen und Kodex, schön befassen. Eine ähnliche moralische^Uslehre und Konkordiensormel sollte gedruckt erscheinen, blosM den Worten: Handle trefslich! — desgleichen eine so zu-E>Uenfassende Aesthetik — mit den Worten: Schreibe trefflich!W d,e obigen Gesetze der Zensur durchaus so alt sind als alles^reiben selber, so ist blos das einzige Neue nachzubringen, wasM auf die Anwendung derselben, die nach Oertern, Zeiten,Laichen wechselt, bezieht, weil jede Zeit üher die Verbote der""gen lacht und weggeht.
ei« Aber wie schwer ist's, der Lustreinigkeitsmesser des Luftkreises»i^ ^äkuls und Volks zu sein! Wie genau muß ein Menschi>^ seine Pflichten, sondern auch seine Leute kennen undtz^vcrs das Manuskript neben sich! — Damit beschließt gegen-dj.Mer Verfasser die äissartutiuneulu pro loeo und wiederholtU uum ein Zensoramt. Er wollte aber im vorigen Absatzhzi7,Mehen geben, daß er sich blos um das kleinste bewerbe,lxA'ch er will den Zensorposten nur bei seinen eigenen Schriften^riou ba er zu viele gedruckte zu lesen hat, um andere ze-it ^evene durchzugehen als die seinigen. Diesen Posten versiebtI ^enn er ihn ersteigt, spielend nebenher unter dem SchreibenHiiüi» /Ee selber, gleichsam mit einem Gesäß zugleich auf demth^s"sstuhl und auf dem Geburts - und Arbeitsstuhl das DeinigehgM' -- Sein moralischer Karakter, der seine vielen Werkebekannter als der irgend eines Zensors, welcher noch nichtsdessen bat. — Man kann, läßt er etwas gegen die Zensur! sbn, wie jeden andern Zensor, zur Rechenschaft und
<idiu^^ben. — ^ steht (nach bloßen Vermuthungen) seinembesser vor als jede Fakultät, die auch zensirt; denn
' baß er nichts weiß von Parteilichkeit wider sich, hat
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vierteljährlich nicht mehr zu zensiren braucht äls hvch-
, V »-Oberhalb Alphabete (Fakultäten aber so viele 100), stetsw Buchung für sich, daß er das Manuskript gelesen habe,mtit jAreibt und erlaubt. — Das Fach, worin der Autor ar-§ pIa gerade sein eigenes, und er wird per pures gerichtet,purem. — Er kundschaftet, was ein fremder Zensor^ die feinsten Absichten und Schliche des Verfassers
^ kein und hat ihn vielleicht ziemlich weg. — Er kann,«^rin,n.,^mder Zensor vermag, daraus sehen, daß nach demnicht etwa noch Gift hineinkorrigirt werde in dieJe 0 ^ Arznei. — Er hastet der Welt und der Obrigkeit für«üIan-j" einem Rainen, der wenigstens so bekannt ist^°l viel» ^bmde Zensorsnamen, der nie drei Zeilen geschrieben,ausgestrichen.