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llkolil. Fastenprediglc».
Das Wiederaufleben der Wissenschaften in Europa war »>^vom Riechspiritus neuer Freiheit erweckt, llm den Kettentb/e"von Louis XIV . und XV. flogen mehre geflügelte Geniu-kMals im freieren Deutschland oder als später in der sessellosen lm.volmion, welche mehr beweist, daß Wissenschaft Freiheit, alsFreiheit Wissenschaft gebäre. ^
Kurz, Wipenschaft und Kunst sind Blumen, welche an si«,,.die grimmige Frostnacht der Sklaverei ausgenommen — in ^anderen Jahrzeiten der Regierungssormen unerwartet ausspriev^'wenn sich die uns sehr unbekannten Bedingungen dazu ersinn 'da wir nicht den Flug des Blumenstaubs und den Flug ?Bienen, die ihn tragen, oder des Windes, welcher getrennte ^schlechter befruchtet, berechnen können. Z. B. ein Kant enlsto"'und neue philosophische Welten verfolgen einander, und >K,bringt der andern ihren jüngsten Tag! Woher kam die bisher E,zurückgekehrte Brüdergemeinde herrlicher Köpfe unter der Köm^Anna in England? — Und warum bleibt eine ähnliche »nNapoleon I. aus? — Will man Letztes erklären, so sage mnicht blos, daß Thaten Worte oder Gedichte ersticken, Aehre»Blumen, und daß siegend-thätige Völker, von der Gegenwart .rauscht, nicht die zur milden Kunstgestaltung nöthige Ferne uKühle gewinnen, und daß daher eine blitzende und don»enGegenwart nur die Beredsamkeit entflamme, nicht die Dicht'"Dies sage man nicht blos, so viel Wahres auch daran ist,man rechne mehre Umstände in die Erklärung ein: j-selbstische Verhältniß der Hauptstadt zum ganzen Reiche: den» e;wiß wird das beste Gedicht einst nicht aus Paris , sondernden Provinzen kommen: und was die bildenden Künste anben» .so fehlt ihnen nur Friede, insofern auf sie etwas von dem " ,zuwenden ist, was Ammianus Marcellinus (XXIV. 6) vo»Persern behauptet, daß sie in den bildenden Künsten etwas z»ngeblieben, weil sie blos Schlachtstücke gemacht. ,
Auch Fichte, dieser Polyphem mit einem Auge — «o« °j„.schwer drehbarem — jagt sich Furcht vor möglicher BarbareiWieder andere Schriftsteller wissen im Drucke auf gutemvor Angst nicht vor den Barbarismen zu bleiben, welchedringende Tatarn oder Rüsten in den wisienschastlichenEuropens aussäen würden. Aber so ist der Mensch; beifremdartigen Ereignissen fürchtet er immer seinen jüngste» .^,>rwie die Mexikaner bei der Landung der Europäer die Von" ^des Weltendes gekommen glaubten. Bedächten wir doch ^ Gli-der französischen Landung m Deutschland, daß wir nicht rn ^,<kanische Freiheit — welche nicht da war — gegen despotische n