Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
Seite
43
JPEG-Download
 

stkokil. Jafleiipredigle».

43

^'hoiß dcr Eroberer der mitgebrachten Platz, welches die Geschichtes^r allsiegenden Römer — der von den Normänncrn besiegten^"gländer — der Deutschen , die sich ja früher über alle enropäi-Heri Länder wegschwemmend ergossen haben, beweisen, welche alleM andere Verwüstung in den erstürmten Ländern hinterließen^ die der Sprache. Nur durch geistige, nicht durch kriegerische^Verlegenheit, nicht durch Soldaten, londern durch Schriftsteller"Nn e^e Sprache die andere überwältigen. Wenn wir Deutsche nun, wie es scheint, mit einigem Rechte, wenn nicht sür die-svinere und Platane, doch sür die Homeridcn und Platoniker>kkMr Knust und Wissenschaft halten dürfen und wiryEU Planeten Merkur und Venus nickt blos an Kleinheit, sondernan der unverhältnißmäßigen Höhe unserer (Musen-) Bergex^wen, so haben wir wahrlich nicht zn besorgen daß unsers.-?vechen von den Franzosen überwunden werde, sie mögen immera?" ihre Musen-Hügel auf einander aufthürmen als Himmels-,lavier. Da nicht einmal ihre Literatur der unsrigen unterliegtu"? entweicht, so kann gewiß noch weniger die unsrige sich der^"gen ergeben und das Feld räumen; um so mehr, da die ihrige^. leit Voltaire, den beiden Rousseaus, Diderot , Mercier, Mad.

""b seit der Nevoluzion — sich fast so viel dem englisch -Hat « Geschmacke genähert, als sich unsre von ihrem entfernt^ Nachbarländer verfälschen einander wechselseitig dieE^che, wie die französische, die italienische Schweiz, Elsaß u. s. w.>m Alittelalter das Latein als Staats-, als Altar- und als"spräche das Deutsche nicht aussagte; — wenn in Polen wie ^ Latein , das da jeder Bediente*) spricht, das Polnische,»ichl '^ben in Ungarn das Ungarische fortbesteht, so seh' ichvttbö noch ein paar Hundert französische Wörter und Staats-Lv^!)°'ungen, an eine so durchaus widerspänstige, gewaltigesl^W>e wie Schwärmer geworfen, diese zerstören sollen, anstattsr,,, Wonniger und wilder zu machen, so wenig, als so vieljährigeCtzrUstchv Einquartierung deutsche Städte und Dörfer um ihre^bracht. So fürchte denn Niemand, daß wir unsere^»adfm "He**) blos darum, weil wir gegen unsre Natur einige?men nach Kriegsmusik zu tanzen haben, verlernen werden;e» wir werden, dies Hofs' ich, auch ohne Wälder sortbrummen.

I^isekv'r Geschichte vom AbbL Soyer.d, vns " Q in den Berlinischen akademischen Jahrbüchern behauptet,

h.g am Meisten von den Tönen des Baren, am Wenigsten von

A"detz — Letztes gegen die Meinung Karl'S XII. — entlehnt habe.' "«eh« den Menschen", S. 1078.