Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
Seite
124
JPEG-Download
 

124

Fallt. Fastenprediglcn.

die auf ihnen wohnenden Wetterwolken immer ins Thal des ^einschlagen; hingegen die gewitterhasten Thäler und Ebnen b»»selten hinauswärts. «

Bedenkt, um zu vertrauen, wie sie Euch vertrauen undHoffnungen ruhig der Hähern Wahl und Krönung in derstadt aufheben, wo sonst auch andere Hoffnungen, ja zu>v°Befürchtungen, die ihrigen gesunden! :

Wenn Ihr nun, Ihr Fürsten , dieses harmlose, rachlo!^heuchlerische, nie meuterische Volk zu würdigen versteht, "ü,Schatz von Landeskindern, von welchen Ihr Euch sicherer best"")laßt als sich der scheue Tyrann Dionys von bloßen Kinder^wenn Ihr den seit Tacitus ' Zeiten bestehendenTugendbund *^zu keinem Lasterbunde fähigen Volkes anerkennt, aus welches?,/Zwillingsgestirn eines Fürstenbundes und später einer Völker!^?aufgegangen: wem werdet Ihr vertrauen, dem mehr als ta»!^jährigen deutschen Tugendbunde oder dem Schmalzischen ge^Rathe?

5 .

Gesetze deö Friedens.

Die Handhabung des Friedens wird uns jetzoschwerer als die des Kriegs, und doch ist jene die wichtigere'alte Athenische Gesetz sollte gelten, welches die Früchte he^^

baums auf der Burg Athen's nur unschuldigen Kindern zuerlaubte; aber die Siege im Krieg werden gewöhnlich Uerfochten als die diplomatischen und ministeriellen im Au

End« jrder unsittlichen Gewalt.

Sie endigt wie die reißenden Stromwirbel, welchetzt so sehr answ 'und stehen müssen.

zuletzt so sehr'answeiten und aushöhlen, daß sie selber u»t^

7 .

Kraft deS Lichts.

Fürsten , lasset es Euch täglich aus der neuestenschichte wiederholen, weil Jhr's täglich vergeht, daßVolks Kräfte verleihen und Licht Feuer giebt! In der s? ^hat, wie in der Göttergeschichte, Minerva am Meisten >

gegen die Giganten beschirmt. — Nicht die feurigen, -

die lichten Völker überwinden zuletzt und dauern ain