Vorrede.
tz.. aller Korrespondenten brauchte blos mein Buchbinder iniikh. der alle meine Briefcouverts leimt, als Zeuge aufzu-- wie oft ich diese fülle für jene. Gleichwol seh' ich noch kein
schreiben gedruckt; man setzt die Publikazion, scheintss^bin Verscheiden hinaus; ein schlechter Profit für den Brief-- ^ Daher kommt es, daß sich schon Morhof so sehr über
i,^^wren und Vermodern der unebirten Briefe großer Gelehrtermußte. Es würd' ihm schmeicheln, wenn er noch am^ ?""e, daß ich die meinigen schon in die Welt schicke, eh ich^UMangen. That' es Jeder, so könnten Keinem zweiBriefe angedichtet werden, wie dem jüngern Plinius, noch"besprochen, wie eben jene dem Tertullian.*) In unseremm Alles publik, Sünden wie Briefe; die besten Staatsmännerwie die Franzosen — dieses Neapolitanische Uebel der^ bon der Freiheit der allgemeinen Publizität selber Ge-ziert brechen, indeß der Unterthan die Geheimnisse der Re-ist Eundthut, dessen Briefe auf, um wieder hinter die seinigeni l^ast denn gegen die Verheimlichung einer geistigen Schwanger-1 »chx., ^en sie ebenso eifrig vor als gegen die einer leiblichen.
^^rum errichtet kein Mann, der Korrespondenz hat,distj^-bsbliothek von lauter Briefen? In Städten und an Höfenem*"' wie die Alten, gern mit einer solchen Lektüre vonmnuskriptcn anfangen und dann weiter gehen.