Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Briefe u. ßworst. Levmrkanf.

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im >?^ch einigen Tagen erhob sich der Vater wieder und drückte^.^"nklichen Uebermaße von Rührung und Hoffnung den reuigenMgmig an die fieberhafte Brust. Heinrich berauschte sich in derUnk > ^ber die Genesung und über den Kuß — er wurde froherpilder — er trank — er verwilderte mehr — sein Lehrer,Hin, ^ Üeche Weichheit des Vaters durch kraftvolle Strenge gut-suchte, bestritt das Aufschwellen des Freudentaumels —M„Mch wurde glühend den Geboten ungehorsam, die er für keine^Aen väterlichen hielt — und da der Lehrer fest, stark und^F^sndig sie wiederholte, verletzte Heinrich im Taumel das He«Ehre des strengen Freundes zu tief — und da flog aufgetroffene kranke Herz des hoffenden Vaters der Aus-!<>„. gegen den Lehrer wie ein giftiger Pfeil, und der Vater unter-^ der Wunde und sank auf das Krankenbette zurück.

Zj, r>ch will Euch, liebe Kinder, weder Heinrich's Gram nochüber r > k>malen; aber schließet in das strenge Urtheil, das IhrKleine sprechen müsset, auch jede ein, die Ihr vielleicht aufgeladen! Ach, welches Kind kann an das Sterbebette seiner"ich ».treten, ohne daß es sagen muß: „wenn ich ihrem LebenL^./eine Jahre nahm, o so kost' ich ihnen doch Wochen unddichAch, die Schmerzen, die ich jetzt lindern will, hab' ich>o selber gegeben oder verstärkt, und das liebe Auge, dasiü rsr" noch eine Stunde lang ins Leben blicken wollte, drückenK "?ine Fehler früher zu!" — Aber der wahnsinnige Sterb-dxr»?rgeht seine Sünden so kühn, blos weil sich ihm ihre mö»Folgen verhüllen; er kettet die in seine Brust eingsbir M" reißenden Thiere los und läßt sie in der Nacht unterbasischen dringen; aber ersieht es nicht, wie viel« Unschuldigenr^bundne Unthier ergreife und würbe.

Zünd-« sinnig wirft der wilde Mensch die glimmendenKohlen seinerM " umher, und erst, wenn er im Grabe liegt, brennen hinterMe ; ?"tten auf von seinen eingelegten Funken, und die Rauch-k-, eine Schandsäule auf sein Grab und steht ewig darauf,sie Brich konnte, sobald die Hoffnung der Genesung verschwand,ichauen. »de Gestalt des guten Vaters vor Qualen nicht mehr an-Ubren«, hielt sich blos im nächsten Zimmer auf und kniete,MxÄ Ohnmachten mit dem väterlichen Leben spielten, wie ein>,^er still und mit verbundnen Augen vor der Zukunft und8^schmetternden Schrei: Er ist todt! —r^Nien mußt' er vor den Kranken kommen, um Abschied zuM und die Vergebung zu empfangen; aber der Vater gabLiebe, aber nicht sein Verstauen wieder und sagte:"e Dich, Sohn, aber versprich es nicht!'