Miese u. bcvorg. Leöenssaus.
49
H?achg des raubenden Traums. Man binde mir Augen, Ohren,und Nase zu und lasse mir nicht viel mehr Empfindung,i T.uösohlen Herausschicken, worauf ich stehe: büß' ich darum! hck^uckniß und Bewußtsein ein? Wird nicht vielmehr der Licht-SNet des Bewußtseins in diesem Dunkel desto Heller funkeln?
' Efien ^ das Babel und die lebendige Polterkammer des Traumswenig auf, da ich, gesetzt, ich würde von der ganzen Erde! von einem durcheinanderfliegenden Schutthaufen einge-"dnt'e ^uudern, aber doch nicht selbstvergessen träumen
-„«^ir wollen mit einander den Traum voni Ei anfangen oderj.'Mten und ihn beschicken. Meine und Viktor's Behauptung^MPerus (4. Thl. S. 539), daß der Schlaf das Kordial und>ei r^uhlingswäfserung der Seelenorgane, nicht der Körperorganeds^Uiäbrt sich durch die Willkür des Einschlafens. Nichts istdjiMbarcr, als zu sagen — und es noch dazu zu thun: — jetzt!jh" m, einschlafen, d. h. jetzt will ich durch ein kleines DekretrjgU Theil meiner Seelenkräfte wie ein Parliament dissolviren.i ^ Wodurch eigentlich? — Durch ein absichtliches Aussetzen undl d^Mlten der geistigen und mithin der körperlich-korrespondiren-^.^nfirengung. Aber dann kommen die Bilder — d. h. diei ^iwuen der fortoszillirenden Organe — ungerufen vor denals Widerspiel des Tags jetzt nur anschaut und nichtdi^üt,^und hier mit seiner Thätigkeit der körperlichen nur nach-,)>acln Tage vorzugehen scheint. Das vom schnellern Pulse derHirsch und von den sZrikzionen des treibenden Tages erhitzte Ge-elektrische Bilder vor das Ich, so wie in Fiebern, in derA°»drie, im Rausch.
Ii,j, ?aller bemerkt schon, daß wir vor und unter dem Einschlafenlchy ^ iiwchm Bilder (richtiger: hellere selbstbewcgliche Bilder^lieln, Bleichern gehorsamern) beschauen. Daruni, wer ferneer sehen will, der schaue sie aus dem Kopfkissen an,zldersaal, dieser Gemäldeausstellung aller geliebten Ge-^ hängen ihre Kniestücke frisch gemalt und noch naß vor
nier ick nonvwgische L-lunde vor oem cainieyiasen — ooer, nom' M gl Stunden auf einer preußischen Extrapost, die den Schiasi .ieug ^ vertreibt — zur fruchtbarsten Schäferstunde idealischer
zur sruchtbarsten
Hies Lungen machen und in diesen Abendwolken der Seele sosyskLUdien finden, als ihm Meyer in den Wolken des Himmels!k>»^wt: wahrlich, in einem Schlasgemach wollt' ich Rasael's
^e<n,
Zachen.
^^Nrl'z Werke, S8. iBricfe u. berorg. Lebenölauf.l