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Briefe u. bcvorst. Lchmstauf.
Resonanzboden des Traums, weil die Empfindungen desschwerer als die irgend eines Sinnes von ihren Erinnerung.^
unterscheiden sind, wie man merken kann, wenn man beiEntweichen einer Musik endlich zweifelt, ob die letzten
ähnlichen, das, aus dem rikoschetlircnden Planspiegel aufgcfan)'jnoch hinter dem Brenualas wärmt. Töne leben länger in ^als Bilder, der Musiksaal kann länger nachklingen, als dersaal nachschimmern. Und wenn nun Töne den Wahnsinns,denTrunknen, den Nervenschwachen so tief ergreifen, undihren Repräsentanten, den Träumer, noch mehr; wenn diefis.^gleichen Gründen wie die nervensiechen Mädchen und die ^«benden höhere, nur im Aether wallende Melodien trinkt, die.E.durch die Ohren eingehen, sondern durch das Herz- so kannwol begreifen, wie Du, Viktor — und ich selber, nur leideroft genug — von dieser „Nachtmusik", wie Du sie nennst, erb^,und aufgelöst und entzündet werden. Ach, ja wol Hörensdie rechte Sphärenmusik nur i n uns, und der Genius unser» ^ <zens lehrt uns, wie wir Vögeln, die Harmonien nur unterUeberhüllung unsers Bauers aus Erde. — — .,u
Und nun genug, wiewol nickt mir. Ich könnte nochsagen; besonders könnt'ich mich wundern, warum mundennicht gebraucht, um daran den unwillkürlichen Vorstellungsprej^ider Kinder, der Thiere, der Wahnsinnigen zu studiren, soi^rDichter, der Tonkünstler und der Weiber.**) Ich könnte j,Traum noch mechanischer behandeln; aber mein Genius Eüberhaupt zu: Gleich der Schachmaschine rollt die WeltnE-jmit lauten Rädern um; aber eine lebendige Seele verbirghinter den mechanischen Schein. Ei-
Ich schliche am Schönsten mit meines Viktor's Worten:nunft und Bewuhtsein und Freiheit wachsen und fallen mit ein«' ^sie bilden die Sonne der Menschheit, die aber jeden Abendgeht. Aber wie auf der einen Seite jenes innere Sonns'!^Dich erhebt über den Lebenszwang des Thiers, das auch vonTraum in ein Wachen übergeht, welches wieder ein TrauM MDeinen ist, und wie Du in dieser Stufenfolge die Hofsnung an"
') So wird einige Jahre lang jeder Vernünftige, der gutsagen, weil nun jede Sache ein Prozeh ist: ich nenne gern mit Andern oa» ^einen Lebenöprozeß, die Ernährung einen NuirizionSprozeß, die Organisa^^r^OrgonisazionSprozeß, weil das neue Work ganz das auödruckt. was daS cUte au, **) Bei den Weibern liegt die Ähnlichkeit in ihrem weichern Gefühl.-.stärker». oft wunden Reizbarkeit für Witz, Kontraste, Töne. Gestalten,in der größer» Herrschaft ihrer Gefühle und in ihrem minder scharfen Ben