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Charybdis
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wieder auf die Balken und rettete sich, Od.12, 430ff. Die Argo wurde glücklich durchThetis an der Charybdis vorbeigeführt, Ap.Rh. 4, 789. 825.923. Orph. Arg. 1252ff. Apol-lod. 1, 9, 25: vgl. Ovid. Met. 7, 63. Aineias vermied die Fahrt durch die Enge und fuhrum Sicilien herum, Verg. Aen. 3, 418ff. 428.555ff. — Die Alten verlegten später Skylla und Charybdis in die sicilische Meerenge, ob-
Charopos. — 5) Ein Hund des Aktaion, Hy-gin. f. 181, vgl. xagonol nvvsg, Hom. II. inMerc. 194. — 6) s. Charopos Nr. 1. [Stoll.'jCharybdis (XagvßSig). Homer erzählt vonzwei Felsen in dem fernen westlichenMeere, welche in Bogenschufsweite einandergegenüberstehen. Der eine, ringsum glatt undmit seinem Gipfel in Himmel und Wolkenragend, hat in der Mitte eine tiefe Höhle, inwelcher das Ungeheuer Skylla (s. d.) haust; io gleich die Gefahren der dortigen Durchfahrt
der Beschreibung der alten Dichter nurwenig entsprechen, und zwar die Cha-rybdis auf die sicilische Seite unter dasVorgebirg Peloron bei Messene, Schol.Ap. Rh. 4 , 825. Thule. 4, 24. Stroh. 6p. 268. Tzetz. Lyk. 47. Vergl. Iustin.4,1. Der Name Charybdis (verwandt mitXagaSga) bedeutet „den wirbelnden Schlundund Abgrund“, Pott, Zeitsehr. f. vgl. Spr.5, 244. „Der wilde Feigenbaum, igivsog,erinnert an ’Egivvg und wird deshalbwiederholt in Verbindung mit den Mäch-ten des Todes gesetzt“, Preller , GriechMythol. 1, 507,1. Eine späte Sage machtCharybdis zu einer Tochter des Poseidonund der Ge, zu einem Weibe von gro-fser Gefräfsigkeit, das dem Herakles Rin-der raubte und deshalb vom Blitzstrahldes Zeus ins Meer geschleudert ward, wosie ihre gefräfsige Natur behielt, Sen.Verg. Aen. 3, 420. Ähnliches erzählt vonSkylla Tzehz. Lyk. 47. — Auch ein Schlundbei Antiochia in Syrien, in den der Oron -tes stürzt, hiefs Charybdis, Stroh. 6 p. 275.
[Stoll.]
Cheirimaclios (XuQLua%og) , Sohn desElektryon und der Anaxo, Bruder derAlkmene , Apollod. 2, 4, 5. [Stoll.]Cheirogastores (Xugoyaoxogsg ), einName der Kyklopen (s. d.) nach Hekat. beiPollux 1, 5, 50 in Müller, fr. h. gr. 1, 69,359. Proitos baute mit Hilfe der siebenaus Lykien herbeigerufenen Kyklopen, dieden gleichbedeutenden Namen yaaxsgh-%sigsg führten, die Mauern von Tirynth(Straho 8, 6, 11 p. 372; Schol. z. Aristid.2, 52, 10). Das Wort will offenbar (trotzStraho, der yaaxsgöxsig unserem „aus derHand in den Mund leben“ entsprechend er-
Der etruskische Charun (nach Annali dell’ Inst. 51, T. 5).
der andre ist niedriger und trägt einen grofsenwilden Feigenbaum, unter dem sich die Cha- 50 klärt) sagen, dafs sie auch am Bauche Hände
rybdis befindet, ein furchtbarer Schlund, derdreimal täglich mit schrecklichem Getöse dieMeeresflut einschlürft und wieder ausspeit, sodafs dem vorüberfahrenden Schiffer selbst dieHilfe Poseidons wenig nützt. Als Odysseus durch die Enge zwischen den beiden Felsenhindurchfuhr, mied er glücklich die Charybdis,nahte aber zu sehr der Skylla, die ihm 6 Ge-fährten aus dem Schiffe entraffte, Od. 12, 73 ff.
hatten (vgl. Hekatoncheiren); auch eine Komö-die dieses Namens wird mehrfach erwähnt.
[Steuding.]
Clieirogonia, XtigoyovCa ' f; Ihgasqiovrj, He-sych. [Steuding.]
Cheiron, Xsigcov, iovog mascul. (wird von%sig abgeleitet), Xsigmvsg , Titel einer Komö-die des Kratinos. — Cheiron ist einer derKentauren (s. d.), der Gerechte genannt,
234ff. Nachdem bald darauf seine Genossen 60 δικαιότατος Κενταύρων Ilias 11, 832. Xen.
wegen ihres Frevels an den Rindern des He-lios mit dem Schiffe zu Grunde gegangenwaren, trieb er auf dem Kiel des zertrümmer-ten Schiffes zurück zur Charybdis, welche ebendie Flut in sich einschlang; in der Angst er-griff er den Feigenbaum, der über dem Schlundestand, und hing daran, bis der Kiel wiederausgestofsen wurde. Da schwang er sich
Cyn. 1, 1. Ου. fast. 5, 384. 413 ;,ό Κένταυ-ρος κατ’ εξοχήν Find. Pyth. 9, 64. Hör.Epod. 13, 11; Führer der Kentauren, Hom.κάμινος 17. In älteren Kunstwerken mitmenschlichen Vorderbeinen, amKypseloskasten,Paus. 5, 19, 7. Overheck, Gail. Taf. 7, 5. 8, 6u. a.; vgl. Klügmann, Bull. 1876, 140, andersPuchstein, Arch. Ztg. 39, 243. — Philyride,