2007 Helios (äufsere Erscheinung)
Dichtung als dem Volksglauben anzugehörenscheine; sie sind auch wohl eher aus demoben erwähnten Eeuerschnauben entstanden.Auch Schol. Eur. Phoen. 3 hat Bronte undAstrape, daneben aber Aithon wie Ovid , undChronos. Martialis 8, 7 nennt Aethon undXanthus; Schol. Soph. El. 825 Phaethon; Ful-nentius, Myth. 1 , 11 Erythraeus, Actaeon,Lampos und Philogaeus mit eigentümlicherErklärung. Athenaeus 7 p. 296 eerzählt nach dem AtolerAlexandros , Heliosfüttere seine Pferdezur Stärkung fürdie langeFahrt mitdem Zauberkraut,das
Helios (äufsere Erscheinungl 2008
zum Gewitter eine Verschmelzung von Son-nen- und Gewittermythen ursprünglich statt-gefunden hat, so dürfte diese wohl eher inanderen Mythen, wie denen des Perseus , alsbei Helios zu suchen sein, dem nur Reminis-cenzen davon verblieben sind; als solche sindaufser den angeführten noch zu nennen dieVergleichung der Sonne bei Eurip. fr. 937 miteinem πυριγενής δράκων (wegen der Windungendes scheinbaren Sonnenlaufs)und das Vasenbild beiWelcher, A. D. 3 p. 66(Helios steigt wäh-rend eines Ge-witters empor).
In derKunst be-gegnet
uns der
ihm
auf denInselnder Seligendie Erde imFrühling
spriefsen lasse unddessen Genufs auchden Glaukos unsterblichgemacht habe, also ein Krautambrosischer Natur; s. Bergk,Jahrh. f. Phil. 1860, 319. 385.Boscher, Nektar u. Ambrosia
Eos, Selene, Helios emportauchend,(nach Samml. Saburof Taf. 63).
Son'nenwa-
gen erstAus-gang der
sch warzfig. Va-senmalerei , diePferde in Vorder-ansicht, wie bei aus-ziehenden Helden dargestellts. Stackeiberg, Gr. der Heller ^ 1 *15, 5 (oben abgeb.) und EuWwängler a. a. O. Die Pferdesind in der früheren Zeit meist beflügelt, baldzwei, bald vier. Dann aber wurde zur D» r '
31 f. ( Schwarte, Urspr. 173 sieht darin „Gewitter-blumen“). Endlich schenkt er auch schnelle , - -
Rosse, nach Apollon . A. 4, 221 dem Aietes, Stellung des stolz dahersprengenden,vom Sonnenach Athen. 11 p. 470 c dem Herakles. Ja <;o gott mit. leichter Mühe gezügelten Gespan** 8111auch den Drachenwagen, auf dem Medeia fuhr, sollte sie von ihrem Grofsvator Helioserhalten haben; Eur. Med. 1321; Apollod. 1 ,
9, 28. Diesen Drachenwagen deshalb mit Sonnea. a. O. 170 dem Helios selbst beizulegen undin diesem ein Gewitterwesen zu finden, dürftewohl zu weit gehen; denn wenn auch bei dernahen physikalischen Beziehung der Sonne
Vorliebe der bedeutsamste Moment des Sonne* 1 'laufs, der Aufgang gewählt, für welchen sicauch durch die Darstellung der denselbenbegleitenden Naturerscheinungen in den Ge-stalten der Eos und der Selene eine reiche 1
Scenerie darbot. Wegen dieses nahen V er
als der
hältnisses galt ja Helios bei Späteren
Vater der Eos; Ygl.' L Orph. hg. 7, 4; B %0 ■>