ü'vtag). Einen ganz ähnlichen Mythus finden'wir im homer. Hymnus auf den delischen■Apollon, wo Hera ebenfalls die Eileithyiaz uriiekhält, um die Entbindung der Leto zuVerhindern (Hy. in Ap. Del. 96: fiovvrj §’ ovv.ezteztvezo fioyoazöv.og Eilei&ma, J| gazo yag ar.oraOlvfinm v tzu %Qv6&oiai veqzeeoiv, j| ”Hqi js tpgaS-houvvg XsvkoiIsvov, p fjuv igvxs). — Noch indem Epigramm des Krinagoras (Anthol. 6, 244)
oder "Egga (über die Dehnung des s in g vgl.G. Meyer, gr. Gr. § 64 ff., wo namentlich aufkorkyr. Sgivf og = böot. Igrjvog, lesb. Igivvog,homer. &tvog aufmerksam gemacht ist) zustehen, da die Bewohner der arkadischen undhöchst wahrscheinlich nach einem Heratempelbenannten Stadt "Hgaia (Paus. 8, 26, 2; vgl.auch die vielen Münzen der Stadt mit Hera -kopf und der Inschrift EPA b. Imhoof-Blumer,
lichte des Augustus, die Entbindung zu er-leichtern :
Hq η ΕΙλη&νιών μήτερ, "Ηρη τε τελείη,καί Ζεϋ, γινομένοιρ £,vvog άπαβι πατήρ,ωδίνας νεΰοαιτ’ ’Αντωνίρ ί'λαοι έλ&είνπρη^ίας, μαλακαίς χερβΐ βνν ’Ηπιύνης.Biodorus Sardianus Minor (Anthol. 6,243) läfstewien gewissen Maximus der samischen Herai, w ohl als Eileithyia) an seinem Geburtstageleierliche Opfer darbringen:
« τε Σάμου μεδέοναα καί ή Ιάχες’Ί αβραοον'Ήρη,δέζο γ εν ε&λιδ £ους, πότνα, &νηπ olCag,1*ΌΒχ<αν ιερά ταντα, τά αοι πολύ ψίλτατα πάντωνίύμεν κ. τ. λ.
. Als Geburtsgöttin ist sie natürlich auchV'ie Iuuo κουροτρόψος ( Schol. Od. v 66) und ver-, e iht daher im Verein mit Athena Jünglingenblühende Lebenskraft, denn II. 9, 254 sagteleus zum scheidenden Achilleus :
rühmten Bündnis mit den Eieiern ( C.I. Gr. 1,11;vgl. Frans, dem. epigr. gr. 64 ff.) EPFAOIOId. i. ’ΕρΙαοΐοι*) genannt werden. Offenbar istdieses Ethnikon ähnlich von llga gebildet wieΓελωοι (= Γελαοΐοι) von Γέλα oder ’ίνδωοι von’ίνδός, άρκτω og von άρκτοι;. Wenn wir nunauf Grund der Form ’Egfaolot voraussetzenmüssen, dafs "Ιίρα aus Έρρα oder "Egpa ent-standen ist, so leuchtet ein, dafs kaum die20 von Leo Meyer (Bemerk, z. alt. Gesell, d. gr.Myth. 18) angenommene, jetzt auch von Gurtius(Gr. 5 120) aufgegebene Ableitung von Wurzelsvar leuchten, noch gar die schon im Alter-tum aufgestellten Ableitungen von αήρ (Empe-dokles bei Diels, Doxogr. 287; vgl. 549. Flat.Krat. 404 C) oder έρα (Diog. L. 8, 2, 12, 76)oder die von O. Müller, Proleg. 244 vorge-schlagene (Ήρα = hera Frau, Herrin) dasRichtige treffen. Vielmehr weist uns jenes in-
x }r-vov eiiov, r.dgzog gsv’A&gvaig zt Kui”Hgri so schriftlich bezeugte ’Egfaofoi auf die bekannte“goikF m k’ i&sltoei.
Nach Odyss.v 70 verdanken ihr die Frauen*® Gabe der Schönheit und des Verstandes:
! [( y n ä’ avzgaiv zt sqI ztaasiov Scokb yvvawävf tö'og ko il zzivvzrjv . . . (vgl. d. Schol. z. d. St.)
Vielleicht ist unter der samischen Kovgozgo-?°s ( s · d.) des zwölften homerischen Epigrammsoptimal da diese Göttin den Frauen Lust zurlebes- und Ehegemeinschaft mit Greisen einzu-Msen vermag), die samische Hera zu verstehen. 407 ?e Zweifel ist es aus diesen Vorstellungen zuklären, wenn Hebe (s. d.), die personifiziertegendbliite, schon bei Homer neben denEilei-Vkü als Tochter der Hera genannt wird.j, u wird Hera scliliefslich, ebenso wie Juno,
F r einer allgemeinen Schutzgöttin dera , auei1 und deswegen von diesen häufig vors · , eren Göttinnen in Gefahren angerufen, was®ileith 0 ·^ am ^ es ^ en aus ^rer Bedeutung alsF v
Her au ^ a Hende Umstand, dafs Sokrates bei der3 3· zu schwören pflegte (Ken. mem. 1, 5, 5.
conv V·. 1 /» 5 - 4 ’ 2 > 9 · 4 > s -. oec ■ 40 > *■ 41 > 19 ·
der TlVV 54- 4 ^), er Md.rt sich vielleicht aus
®oh n . sac ' le , dafs der Vertreter der MaieutikHera p· 1 ? 6 ? Hebamme war, welche die attischedemo· ·?'^^yi a als Schutzgöttin verehrte undgjOemäfu auch im Munde führte,den <?# , s °liliefslich auch meine schon in 60Und z - vgl- Myth. 2 S. 58 ausgesprochene
Vermal 11 Larfeld de dial. Boeot. 34 geteilteseihet j Un f’ nicht unwahrscheinlich sein, dafstion a i Name^Hgo: sich auf ihre uralte Flink-stem; 8 f^Hnnderin beziehe und auf eine dems a,r(v) SC tT l serva re entsprechende Wurzela ürürV„ u ar ( v ) beschützen (Gurtius Grdz. 5 551)gehe. Es scheint nämlich ”Hga {ü.r”EgJ-a
Wurzel sar (sarv) erretten hin, die z. B. imzendischen haurva schützend, lat. servarehüten (vgl. observare), got. sarva Rüstungu. s. w. vorliegt (Fick, Wörter!), d. indoy. Spr. 2196), so dafs Σιώνη-”Ήρα (vgl. das S. 2079 u.2104 über ’Λφροδίτη-Ηρα Gesagte) ungefähr deritalischen Juno Conservatrix und zugleich dergriechischen Artemis Σώτειρα, Σοωδίνα ent-sprechen würde.**) Schon sehr frühzeitig scheint
*) Neuerdings liat Röhl die Lesung Bockhs EPfAOIOIangefochten, da die Bedeutung des zweiten Buclistabens,von. dem blofs ein senkrechter Strich sicher erkennbarist, nicht ganz gesichert scheint (vgl. ßlafs b. Collitz, gr.Lialektinschr. 1 S. 317), und will statt dessen EVfAOIOIlesen. Hiergegen sprechen jedoch folgende Erwägungen.1) Ist eine in der Nähe von Elis gelegene Stadt Eöubisher nicht nachgewiesen. Wenn Steph. Byz. aus Theo-pomp ein Ένα als 7ΐυλις 'Λρχαόία; anführt, so ist, wieauch andere gemeint haben (vgl. Pauly und Benseler s. v.),
mit zum Gebiete von Tegea gehörte und, wie auch Blafsa. a. O. zugiebt, in der Inschrift nicht gemeint sein kann,zu verstehen. — 2) Unter den an der Grenze von Elisgelegenen Städten spielte Heraia eine besonders hervor-ragende Bolle, wie namentlich aus den vielen daselbstgeschlagenen sehr altertümlichen Münzen mit den Bei-schrif'ten EP, EPA , EP AI und H hervorgeht (vgl. darüberImhoof-Blumer, Monn . grecques S. 189 —198. Weil, Ztschr./. Num. 7, 371). — 3) Eine nach Typus und Beischrift(Hq<xqcu[ov]) ebenfalls nach Heraia gehörige Münze (vgl.Köhler in d. Mitt. d. ath. Inst. 7 (1882) S. 377) scheint, wieauch Cauer, Delectus 2 S. 354 u. 352 (unter Vergleichungvon l'aloaiog [Delectus- nr. 196] = I'eZtnog) meint, fürdie Richtigkeit der Lesung Böckhs zu sprechen.
**) Von derselben Wurzel sar ist wohl auch i/ptos und'Ifyayf.ijg (vgl. JaixXijg, zf iy.aioyJ.tjg , 'Eyyoy.Zfjg, JVixoxlijgetc.) abzuleiten. Letzterer Name bedeutet ungefähr sovielals 'Alagiy.ay.og oder (vgl. ^cooixlfjg) und bezieht
sich somit auf eine der wesentlichsten Eunktionen des