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nr. 17, ungenau beschrieben Arch. Am. 1853p. 402, 10. Drexler.]
Hero (' Ηρώ ), 1) eine Danaide, mit demAigyptiden Andromachos vermählt, Hyg. f.170. C. I. Gr. 2374. — 2) Eine Tochter desPriamos, Hyg. f. 90. — 3) Priesterin der Aphro-dite in Sestos , Geliebte des Leandros (s. d.).
[Stoll.]
Herodoros (Ηράδωρος?), Name eines dreiSchalen und eine Amphora tragenden Jung- iolings auf einer rotfig. Münchener Vase, welchePriamos den Achilleus um Herausgabe desLeichnams des Hektor anflehend darstellt.Welcher wollte ’Ηρόδωρος (Gabenschenker), DeWitte Φερόδωρος lesen. 0. Jahn, Beschr. derVasensammlg. in München 404. G. I. Gr. 7679.[Roscher.] [Wie Welcher auch H. Büchenbach,
D. Verh. d. gr. Vasenbilder z. d. Ged. d. ep.Kyhlos, Suppltbd. XI der Jahrbb. f. cl. Phil.p. 510: 'Die Neigung zum Individualisieren 20spricht sich in dem Namen des königlichenBegleiters aus: ήράδωρος heifst derselbe d. i.Gabenschenker.’ Drexler.]
Herophile (ΤΙροφίλη), eine der Sibyllen, inTroas heimisch, eine Priesterin des sminthi-schen Apollon, auf dem Ida erzeugt von einerNymphe und einem sterblichen Manne, aberauch nach Erythrai, Klaros, Samos, Delos ,Delphi und auch nach dem italischen Cumä versetzt. Ihr Grab war in Troas im Haine 30des Apollon Smintheus. Paus. 10, 12, 1 ff.Swid. v. Ήροφίλα. S. Sibylla. [ Bouche-Leclercq ,Hist, de la div. dans laut. 2 p. 133—163 „Letype sibyllin“, passim. Auf dem mit derAufschrift ΑΜΦΙΚΤΙΟ versehenen Revers einerMünze von Delphi bei Pellerin, Eec. 1, p. 105will Echhel, D. N. V. 2, p. 194—195 in einerlangbekleideten, belorbeerten, auf einem Felsensitzenden, die R. auf eine Leier stützenden undin der L. einen Zweig haltenden Gestalt, mit 40Berufung auf Paus. 10, 12, 1: πέτρα δέ έστινάνίοχουβα υπέρ ταΰτης" επί ταύτη Αελφοϊαταοάν φαβιν άσαι τους χρησμούς όνομα ' Ηρο-φίλην, Σίβυλλαν δε επίκλησιν, την πρότερονγενομένην, vgl. § 3, und Giern. Alex. Strom.
L. 1, § 15, welcher erzählt, zu Delphi zeigeman πέτραν τινά , εφ’ ής λέγεται κα&έξεσ&αιτην πρώτην Σίβυλλαν κ. τ. λ., die Herophila -erkennen. Dagegen bezeichnen Mionnet 2, p.96—97, Nr. 21; Cavedoni, Spic.num. p. 79 —80; 50Imhoof-Blumer, Monn. gr. p. 149, Nr. 80 dieGestalt richtiger als Apollon auf dem Om-phalos. In dem weiblichen Haupt auf dereinen Seite einer phokischen Münze, derenandere Seite einen Stierkopf zeigt, möchteCavedoni a. a. O., p. 81, Note 92 das derHerophila sehen, ohne dafs er, soviel ich weifs,mit dieser Ansicht Anklang gefunden hätte.
In der Arch. Zeitg. 1845, p. 116, 3, Taf. 32wird unter Gergithus Mysiae eine Münze ver- 60zeichnet, deren Typus ist: „Bekränzter Kopfder Sibylle Herophile, von vornen, mit langenwallenden Haaren. Rs geflügelte Sphinx, rechtssitzend, ohne Schrift“; ebenso im Cat. Huber ,London 1862, p. 47, Nr. 516 mit Verweis aufSmith’s Dict. Geogr. 1853, s. v. Gergis. Sestini,Leit. num. 1, p. 88 beschreibt denselben Typusmit der Reversaufschrift ΓΕΡ, desgl. Mionnet ,
Herophile
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Suppl. 5, p. 359, Nr. 496, der aber das Hauptfür das des Apollon hält. Phlegon bei Ste-phanus Byz. s. v. Γέργις, Müller, F. H. Gr-i
з, p. 604, 2 erwähnt diese Münzdarstellung;,,άφ’ ου Γεργι9ία η χρησμολόγος Σίβυλλα, η τί $καί τετΰπωτο εν τω νομίσματι των Γεργι& ίων ’αυτή τε καί η σφίγζ, ώς Φλέγων εν Όλυμπι-άδων πρώτη; vgl. auch Cramer, Α geogr. atAhist, descr. of Asia Minor 1, p. 84. Unter denKolonialmünzen von Alexandria Troas verzeicb-net Mionnet 2, p. 643, Nr. 99 nach SestinhLett. Tom. 6 , vgl. Sestini, Mus. Hedervar. %p. 130, Nr. 19, den Reverstypus: „Hirt 1. b·,haltend in der R. das Peduin, stehend nebeneiner Höhle, auf die sich die Sibylle Herophilestützt; hinter dem Hirt ein Widder“; aber 2,p. 647, Nr. 121 beschreibt er offenbar den-selben Typus auf einer Münze der Crispin 11nach Sestini, Descr. Num. Vet. p. 301 als „Bei - ?;auf dem sich befindet Apollo bekleidet m 1 "der Stola, den Bogen und die Schale in denHänden; vor ihm ein Hirt, das Pedum in de*Hand, in einer bittenden Stellung; dahinterein Widder“; und Cavedoni, Spie. num. p-
—152 möchte in der Darstellung erkennen„Anehises, welcher mit Aphrodite plaudertoder Paris mit einer der 3 Göttinnen °d elmit Oinone, seiner ersten Gemahlin“, —· alle 8unzureichende Erklärungen. Sicher ist Her®"phila dargestellt auf der mit der Aufschi ' 1 ' 1Θ6Α CIBTAAA versehenen Rückseite ein erBronzemünze von Erythrai , deren Vorderseitedas Haupt der Pallas zeigt. Bekleidet umeinem Chiton, sitzt sie linkshin auf einen 1Felsen, auf den sie sich mit der L. stützt,während sie in der R. einen Zweig (?) hält,Imhoof-Blumer, Monn. gr. p. 288, Nr. 63. D ie "selbe Gestalt, 1. h. sitzend, mit dem 1. -Ar 1 "sich auf den Felsen stützend und in der !"■>wie es Imhoof-Blumer scheint, eine mit Täm e ®gezierte Rolle haltend, ist zusammen mit deBeischrift ΣΙΒΥΛΛΑ (?) zu sehen auf der Vor-derseite einer anderen Münze derselben Staubderen Revers die Aufschrift EPY· ΔΗΜΗΤΡ],'ΟΣ ΔΗΜΗΤΡΙ-ΟΥ in 5 Linien führt, Imhoof-Blumer, a. a. 0. p. 288, Nr. 63 a . Vgl. über Her 0 'phila auch Oracula Sibyllina cur. C. AlexandV·Vol. II. Paris 1856. Excursus I. Cap. II.Sibylla Erythraea p. 9—21 u. Kap. III p. 2 I- 7 3 “’sowie den Catalogus bibliographiae SibyW na ,am Schlüsse des 2. Bandes von AlexandreAusgabe p. 7.1 — 82; ferner Maafs, de S&Tlarum indicibus; Denselben libullische Sag e ^\Hermes 28, 1883, p. 322—339 (Elegie 2,
и. Robert, Arch. Nachlese, 2 . Die Sibylle voMarpessos, Hermes 22 , 1887, p. 454 —gvon denen ersterer nachweist, wie Deruetr ' 0
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von Skepsis dem Aineias die Weissagungdie Gründung Roms durch Herophile,Lokalpatriotismus, in dem troischen Orte M»pessos erteilt werden läfst, während l e I z t? r ,..auf diese Befragung der Sibylle vonpessos durch Anehises, Aineias und Askan'^drei pompejanische Wandgemälde: Helbig “1391 b; Helbig nr. 1381; Sogliano, Pitt■nr. 560 und Giornale degli scavi di Po»*P,n. s. 2, 433 sqq., tav. 11 bezieht. Drexj®j J
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