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Homcmoia
Homonoia
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Schleier und Diadem und davor einen Mohn-kopf zwischen zwei Ähren, Mi. 6, 686, 498. Aufdem Obvers von Münzen der Stadt Buthrotum in Bpirus erscheint das Haupt der Göttin derEintracht mit Schleier und Diadem, aber, da dieStadt römische Kolonie ist, als „CONCORBIA“,Imhoof-Blumer, Monn. gr. p. 140 nr. 36.
Auf den Münzen zahlreicher Städte erblicktman eine weibliche Gottheit, stehend, auf demHaupt den Modius, in der R. eine Schale, in ioder L. ein Füllhorn, zu Füfsen häufig einenflammenden Altar. Dieselbe wird von einigenNumismatikern für die Göttin der Eintrachtgehalten. So wollen Heacl und Gardner, Cat.Gr. C. Brit. Mus. Thrace Concordia sehen aufMünzen von Dionysopolis (p. 24); Marciano-polis (p. 28 ff.); Nicopolis (p. 44 ff.); Tomi(p. 64); Anchialus (p. 83); Deultum (p. 112 f.);Hadrianopolis (p. 117 f.); Maroneia (p. 131);Mesembria (p. 134 f.); üdessos (p. 139); Pau - 20talia (p. 145); Perinthos (p. 149, 151 f., 158,160); Philippopolis (p. 162 f., 236f.); Serdica(p. 174); Trajanopolis (p. 177, 237). Dagegennennt v. Sallet, Beschreibung d. ant. Münzen.(Berlin ) I diese Figur beständig Tyche, und aufMünzen von Ephesos wird eine mit den ange-gebenen Attributen ausgestattete Gestalt alsΕΦΕΟΩΝ-ΤΥΧΗ bezeichnet (z. B. Mi. S. VI191, 737; 193, 753—754; 200, 807). Doch findetsich auf den Münzen einiger Städte auch 30ΟΜΟΝΟΙΑ dem Typus beigeschrieben, so aufeiner des L. Verus von Nicäa, Eckhel , Numivett. anecd. p. 184, wonach Mi. S. V 101, 537;Eckhel , B. N. V. IV p. 333 {Mus. Medic.) (mitAltar zu Füfsen der H.); ferner auf alexandri-nischen Kaisermünzen des Antoninus Pius mitdem Datum L · H (die Göttin hält ein Doppel-füllhorn, der Altar ist mit einer Guirlande ge-ziert), Mi. VI 242, 1634; Feuarderit, Eg. anc.
II 113, 1674; des Marc Aurel mit dem Datum 4,0L · A (ohne Altar, einfaches Füllhorn), v. Bauch,Fünfundzwanzig uned. griech. Münzen. Berlin 1846. p. 15—16, Taf. II, 24; Feuardent II 140,2005; oder L-H (Doppelfüllhorn, Altar), Mi.
VI 290,1984; Cat. Be Moustier p. 110 nr. 1734;des L. Verus mit dem Datum L · A, FeuardentII 156, 2174 (denn des Herausgebers Bezeich-nung „la Paix“ läfst sich der BeischriftΟΜΟΝΟΙΑ gegenüber kaum halten). Auf alexan-drinischen Kaisermünzen des Trajan mit den 50Daten LI (vielleicht unvollständig), Cat. Greaup. 252 nr. 2989; LIE, Morelli, Spec. rei num.Tab. X nr. 2 p. 112 — 113, wonach Rasche III, 2p. 114 (Doppelfüllhorn); Mi. VI 123, 678 nachHarduin Up. sei. p. 751; Cat. Thomsen I, 1p. 192 nr. 2115; LI?, Zoega, Numi Aeg. Imp.p. 84 nr. 149, Tb. V nr. 10; Eckhel , Cat. Mus.Caes. Vindob. I p. 268 nr. 7; I). N. V. IV·p. 332; Mi. VI 127, 714; Ramus, Cat. N. V.Mus. II. Daniae I p. 366 nr. 5; Sestini, Mus. 60Hed. III. Cont. p. 22 nr. 23 = Wiczay nr. 6668;Cat. C. G. Huber. London 1862. p. 103 nr. 1057;LIZ, Mi. VI 131, 740; L. Müller, Alusee Thor-valdsen p. 294 nr. 279, sieht man, begleitet vonder Beischrift ΕΙΡΗΝΗ KAI ΟΜΟΝΟΙΑ, Eirenemit Ähren in der erhobenen Linken und Ho-monoia mit einem Doppelfüllhorn in der Linkeneinander die Rechte reichend, wodurch nach
Stephani, Gompte-rendu p. l’a. 1861 p. 107 derenge Zusammenhang ausgedrückt werden soll,der infolge ihres analogen Charakters zwischenbeiden Gottheiten besteht. Wie innig sich dieBegriffe ειρήνη und ομόνοια berühren, siehtman aus Bio Chrgsostomus, der sie in ver-schiedenen seiner Reden περί όμονοίας nebeneinander nennt {ad Nieomed. de conc. cumNicaeensibus p. 472. Lutetiae 1604; de conc.Nicaeae, cum cessasset seditio p. 483; in patriu,de conc. cum Apamensibus p. 493); ja ähnlichwie die Concordia provinc. und praetor, unterdem Bilde der Pax mit Ölzweig und Füllhorndargestellt wird (s. ob. Sp. 921), so erscheintauch H. auf einer alexandrinischen Münze desPertinax im Cab. Morosini, begleitet von dei'Beischrift ΟΜΟΝΟΙΑ LA als „Alulier stolatustans, d. lauri ramum, s. cornucopiae“, VaillantiN. Gr. p. 77, wonach Rasche III, 2 p. 115 undAli. VI, 348, 2436. Wie auf den oben ange'führten Münzen Eirene und H. neben einanderstehen, so haben wir auf einer Münze desSeptimius Severus von Gargara nach Mi.
V, 358, 495: „Ceres et la Concorde debout, vetucschacune de la stola; l’une tient de la m. fa-des epis et un long flambeau; l’autre, le modiusen tete, tient de la m. dr. une patere, et de k*g. une corne d’aboncl.“, und ebenso auf einerdes Elagabal von Perinth nach Head, C. Gr-C. Brit. Mus. Thrace p. 156 nr. 65: „Berneter.and Concordia facing one another; Bernde 1r., veiled and holding long torch, Concordia hcarrying cornucopiae; between them, a ligthedaltar.“ Hat man es wirklich hier mit fl. zUthun, so kann man sich an die Anrufung derDemeter bei Callimachus , hymn. in Cereremvs. 135 erinnern: ,
Χαΐρε &εά, και τάνδε αάω πάλιν, εν Ό - ’ όμονοιψ"Εν τ’ ευηπελία {ex rec. Ernesti I p. 256; 1p. 831 ff.); sowie an den Preis der Eintracn.bei Ael. Aristides in der Rede an die Rhodierπερί όμονοίας 1 p. 837 ed. Bindorf: μόνη P eVγάρ τάς εν. Αιος ώρας βέβαιοί, μόνη δε απαντ αεπισφραγίζεται, τα μεν νατά την χώραν γεωργίαις νοομοϋσα ναϊ των τε υπαρχόντων επί'ναρπίας ναι ετέρων ντήαιν διδονοα, τα δ εΠτη πόλει νατ’ ευχήν αγουοα ν. τ. λ. Ja aU _einer Münze des Domitian unbestimmter Her"kunft {Froelich, Cimel. Vindob. I p. CXH Tab. 1fig. 3, wonach Rasche III, 2 p. 114; -® cCat. AIus. Caes. Vindob. II p. 157, wonach AB-VI 686, 496) erscheint, begleitet von der Un]Schrift ΟΜΟΝΟΙΑ · ΣΕΒΑΣΤΗ, eine Frauengestaltmit Ähren in der Rechten, einer Fackel i n _Linken, einer Schlange vor den Füfsen; desgleichen auf unbestimmten Domitians, Mi· .,686, 495 und Trajans , Mi. VI 695, 552 n 11 ^gleicher Beischrift eine Frau mit Ähren in deR. und Scepter in der L.; vgl. auch die obeerwähnte Münze Mi. VI 686, 498. Eckhel un^AKönnet nennen dieselbe Ceres; aber wir ffl®®uns wohl an die Beischrift halten, zumalauch Concordia auf römischen Kaisermünzeder flavischen Dynastie Ähren führt (vgl. *e _oben Sp. 920). Eine gleichfalls unbestnn® .Münze Domitians mit der Beischrift OMONOΣΕΒΑΣΤΗ zeigt die Frau mit Ölzweig und r uhorn ausgestattet, Ali. VI 686, 497.