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Hopladamos
Hoplophoros 2710
^Uein im Verhältnis selten (vgl. Mommsen,Anzeig. 1863, 80*). Auch auf den repu-blikanischen Münzen befinden sich bereits Hin-weisungen auf den Kult des Honos und derVlr tus. Beider Köpfe verbunden finden sichauf Münzen des Kalenus und Cordus {Gölten,med. cons. pl. XXVIIIMucia. Eckhel, D. N.5, 256 f. Mommsen,Münzw. S. 639, 285),der des Honos alleinauf denen der gens•Lollia und Durmia{Cohen a. a. Ο. XXV.Lollia 1. XVII. Dur-mia 1—4). In ganzer
_ Figur dagegen tritt
Honos stehend (nach einem Honos mehrfach auf^Idnzabdruck Imhoof-Blumers). den Münzen der
M früheren Kaiser bis
Marc Aurel auf, zuerst stets mit Virtus ver-bunden, und zwar er halbnackt mit Lanze undn ullhorn, sie in Amazonentracht mit Helm, Speerund Wehrgehenk {Cohen, med. imper. Galba133. Vitellius 69. Vespasien 297—298);®Pater tritt auch Honos allein auf, in der■^bga, mit einem Zweige (oder auch Scepter)Und Füllhorn {Cohen a. a. 0. Antonin le Pieux
613.614. Marc Au-rele 86. 87. 502 ff.).
Auch sonst hatman sich bemühtauf römischen Re-liefs Darstellungendes Honos (und derVirtus) nachzuwei-sen {Purgold, ar-chäol. Bern. zuClau-dian und SidoniusS. 24 ff. Miscella-nea Capitolina S.22 ff.; vgl. Arch. Z.1884 S. 280) ohneo . dafs sich bei der
Parlichkeit des Materials Gewifsheit erzielenleise. [Busche II, 2 p. 349—352; 366—370;· Engelhard, Oe personificationibus quae inatque arte Bom. inveniuntur. Gott . 1881.y .7, 19, 36, 40—41, 64—65; M. Mayer, Arch.e f)· ^II 1884 p. 280; Wieseler, Über einige be-atenswerte Steine des 4. Jh. n. Chr. I. Breif pneen mit Triumphdarstellungen p. 26 — 301Η5Λ. d. Gott. AL· XXX. 1883). Drexler.]
-jj [Wissowa.]
j- ' bplndamos (Οπλάό'αμος), einer der Gigan-zu ’ nach arkadischer Sage die Rhea
j p^chutz gegen Kronos begleiteten, als sie32 · 6Us Πη ^ βΓ dem Herzen trug, Paus. 8, 36, 2.> 3. [Vgl. Foucart, Compte-rendu de l’acad.
• inscr. et b.-l., 4. Serie, IV, annee 1876 p. 129,ejwie»·, Jahresber. üb. d. Fortschritte d. cl. A.■will <f·' SnPpUbd. p. 131—132. Foucartu* e Sage des Giganten mit dem in einer2 - 'Herten Inschrift von Methydrion genanntenn„ , Hoplosmios in Zusammenhang bringen,rstoii.]
er „, 0 Ples {Οπλής, "Οπλής), Vater der Meta, dere n Gemahlin des Pandioniden Aigeus,
•Oiios und Virtus (nach einemünzabdruck Imhoof-Blumers).
Apollod. 3, 16, 6. Athen . 13, 556 f. Tzetz. Lyli.494. Natal. Com. Myth. 9, 10 p. 996. DerSchol. Für. Med. 668 hat Melite statt Meta.Müller, Orchom. 184, 3. Gerhard, gr. Myth. 2§ 770. Hoples, Geleon, Aigikores und Argadeshiefsen Söhne des Ion, nach welchen die vierionischen Phylen in Attika ihre Namen habensollten, Herodot . 5, 66. Eurip. Ion 1575 ff.Poll. 8, 109. Hermann, Gr. Staatsaltert. § 94.io [Stoll.]
Hopleus (Οπλενς), 1) Lapithe, auf der Hoch-zeit des Peirithoos, Hesiod . Scnt. 180. Vgl.Hoplon u. Hoplos. — 2) Einer der 50 Söhnedes Lykaon, Apollod. 3, 8, 1. — 3) Sohn desPoseidon und der Kanake, einer Tochter desAiolos, Bruder des Nireus, Epopeus, Aloeusund Triops, Apollod. 1, 7, 4. [Stoll.]
Hoplon (Όπλων, HOPUtN), Name einesLapithen auf der Franijois-Vase, Braun, Ann.20 d. Inst, di Corr. arch. XX p. 337 {„oplita pareccellenza“); Weizsäcker, Bh. Μ. N. F. 33 p. 370Anm. 1; p. 374.Vgl. Hopleus u. Hoplos. [Drexler.]Hoplophoros Theos {Θεός οπλοφόρος ), Be-zeichnung des Mars auf Münzen des GordianusPius. Vaillant, Nmn. Imp. Bom. praest. I.Romae 1743 p. 161 verzeichnet eine mittlereBronze dieses Kaisers mit der UmschriftΜΑΒΙ ■ VICTOB, auf welcher Gordianus voreinem an der Front die Aufschrift ΘΕΟΥso ΟΠΛΟΦΟΡΟΥ zeigenden Tempel ein Opferbringt. Eckhel, B. N. V. VII p. 314 undMionnet, Be la rarete et du prix des med. rom.haben diese Münze unbedenklich aufgenommen,dagegen erwähnt sie Cohen, Med. imp. V 2 p. 63nur aus Mionnet in der Anmerkung, mit derNotiz, dafs ihm dieser Typus nie zu Gesichtgekommen sei. Ein Bronzemedaillon des WienerKabinetts mit der Aufschrift VICTOBIA ■ AV-GVSTI zeigt eine ähnliche Darstellung, einen40 runden Tempel mit der Aufschrift ΘΕΟΣ ■ΟΠΛΟΦΟΡΟΣ an der Front und der Statue desMars im Innern, und davor den Kaiser in Be-gleitung mehrerer Personen ein Opfer bringend,Cimel. Vindob. II Tab. 16 fig. 1, p. XVIII, wo-nach Basehe II, 2 p. 467 u. III, 2 p. 138; Eckhel ,Gat. Mus. Caes. Vind. II p. 342 nr. 187; B. N.V. VII p. 314; Arneth, Synopsis num. rom. quiin Mus. Caes. Vindob. adservantur p. 154 nr.111; Mionnet I 8 p. 399; Akerman, A descr.50 catal. of rare and unedited roman coins Ip. 473 nr. 20; Cohen, Med. Imp. V 8 p. 64 nr.378. Auf einem ähnlichen Medaillon des Cab.de Camps (p. 87) soll nach Eckhel VII p. 314ΟΠΛΟΦΟΡΟΣ allein stehen; doch wird ΘΕΟΣ nur verwischt sein. Auf anderen Medaillonsmit gleicher Scene und der Umschrift VICTO-BIA AVG liest man NEIKH im Tympanonund ΟΠΛΟΦΟΡΟΟ am Fries des Tempels. DieGestalt im Innern bezeichnet Cohen frag weise60 als Mars, Fröhner als den Kaiser in der Haltungdes Mars, Grueber , in Widerspruch mit derAbbildung, als Victoria. Bonaldson über-schreibt die Darstellung: „Temple of Mars,Borne; or NEIKH ΟΠΛΟΦΟΡΟΣ“; Fröhner meint,dargestellt sei die Einweihung eines Tempelsin Mesopotamien . (Gewöhnlich fafst man dieFront-Aufschrift so auf, als ob Nike hier dasBeiwort οπλοφόρος erhalte; so schön auch das-