2721 Horai (in Verbindung mit Pan)
kröne ahnehmen u. s. w. vgl. Ovid . Met. 2, 118;Val. l<’laec. 4, 92; Statius Theb. 3, 410; Luc.dial. deor. 10; Nonn. 2, 175. 11, 487. 12, 1.3 8, 298. 48, 878. Nur Quintus Sm. 10, 337nennt sie Töchter des Helios und der Se-ltne, und derselbe macht sie auch (als Tages-zeiten) au Begleiterinnen der Eos; 1, 50. 2, 593.
Endlich ist es auch der Naturgott Pan,der Freund der Quellen und Wiesengründe,
Horai (ihre Schönheit)
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Reigen der Götter im Palaste des Zeus, hymn. inYen. 6 , 12. Bei Späteren haben sie auch dasGeschäft beim Göttermahl für die Speisen zusorgen, Quint. Sm. 4, 135, wie die Valkyrienin Valhöll, Grimm, M. 348.
Hie Naturbedeutung der Horen findet end-lich auch ihren Ausdruck in der Gestalt,welche ihnen beigelegt wurde. Da sie durchihre Einwirkung die Blüten des Frühlings und
der die“' GesellTchaitTer Hmen "^'ngZiTslß io die Fruchte des Herbstes
hebt. Dies und zugleich seine Vereinigung im Entfaltung und zur Reife bringen und m derKultus mit denselben wir 4 da.s Beiwort, /rn
us mit denselben wird das Beiwort avv-itpoKog "Slgaig, Orph. hymn. 10, 4, bedeuten.. Zu(hegalopolis in Arkadien waren auf einem Tisch’rn Demeterheiligtum zwei Horen, Pan mit der
die Kithar spielend, 'dargestellt, Laus. 8,
3 h 3. Eine Erklärunghierzu bieten einigeKeliefs. Eines der-selben, das aus Mega-lopolis stammen sollUnnal. d. Inst. 35lav. L, 2), stellt nachMichaelis p. 292 f.
Pan in seiner Grottesitzend und die Syrinxblasend dar, wie erden Besuch der dreiHoren empfängt, die®it Chiton und Hima-ti°u bekleidet undeinander am Gewandlassend im Tanzschrittsich ihm nähern. Der“fraufs mit Ähren und®ohn, den die letztetr agt, spricht lür Ho-p n ; wofür sie auchfurtwängler, Mittei-l ungen d. Inst, inMhen 3, 201 nimmt;pudere halten sie füryinphen: Conze, Me-ij 6 ! 1 ' u - G öttergest.ai. 22; Ileydemann,nt. Marmorbilder zu■ß-thenu.
vollen Entwicklung die eigentümliche Schön-heit eines jeden Naturerzeugnisses, auch desmenschlichen Körpers, besteht, so bilden dieseBegriffe wesentliche Eigenschaften ihrer eigenen
, nr · 779; Dresseiuilchhöfer, Mitteil.
i' f ns t. in Athen 2, 379. Sodann zwei Reliefs im/ a ® r · Mus. Benndorf n. Schöne n. 202 Taf. 4, 3zw ' ■kkh’ild.): Pan bläst die Syrinx, währendda 61 ^ 0ren hi weiten fliegenden Gewändernd z . u tanzen; und n. 511 ganz ähnlich Pan mitg ei Horen; sodann das Votivrelief Arch. Ztg. 32deri ,·]■ Im Thiasos des Dionysos erscheint Pan ,zip die Horen mit in ihren Reigen hereinzu-hard* , SUc h en , auf einem Marmorkrater, Ger-45Hi
Pan die Syrinx spielend und zwei tanzende Horen,
Belief d. Lateran. Museums (nach Benndorf -Scfione Taf. 4 Fig. S).
Natur. Das Appellativum Sga bedeutet, um denZeitbegriff desselben hier noch beiseite zu lassen,sowohl die Jugendblüte, die ώρα rcozvia, καρυξ’Αφροδίζχχς, die auf den Wimpern der Jungfrauund des Jünglings ihren Sitz sich wählt, Find.Nem. 8, 1, als die männliche Reife, so dafsώρα geradezu für Schönheit (κάλλος, ivgo ρφια)steht, vgl. Hesych. Suid. Etym. M. s. v. u.Pollux 8, 106; und ebenso sagt Eustath. II.
Ant. U. 45 , 3: vielleicht auch ebend. 60 1481, 17, dafs unter den Horen κάλλος zu ver-9 t... .o · i -n_ η τ i-i - —— j — i - /—-kt
. K 2. Im übrigen vgl. über Pan und diei en .-Jßc/iaeMs a. a. O. 301 — 305. Wie sieer ü .einzelnen Göttern gefällig und huldreichC’gen, so erfreuen sie auch die Versamm-An^ii ^ er Götter, indem sie zum SaitenspielOfOHons und zum Gesang der Musen mit denof a Ht f u tanzen, hymn. in Ap. Pyth. 16; und gargehen sie schön geschmückt zum lieblichen®°scher, Lexikon d. gr. u. röm. Mythol.
stehen sei. So werden sie denn (wie Nornenund Valkyrien, Mannhardt, G. M. 557) alsJungfrauen von schöner Gestalt gedacht,welchen jene auyr) der Jugend zukommt, Anth.Pal. 5, 70, als v.alai und Kalliazca, Eurip. fr.462; Long. Erot. 3, 34; Anth. Pal. 12, 32;Quint. Sm. 1, 51; als lieblich von Angesicht,Orph. hymn. 42, 5; schönhaarig, Des. op. et d,
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